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Stiftung Wissenschaft und Politik
Updated: 1 month 3 weeks ago

Was der EU-Bündnisfall bedeutet

Mon, 30/11/2015 - 14:21
Frankreich hat die EU-Staaten offiziell um militärischen Beistand beim Kampf gegen den „Islamischen...

"Franzosen auf langen Kampf einschwören"

Mon, 30/11/2015 - 14:18
Die französische Armee stößt in den Städten an ihre Belastungsgrenze, sagt die deutsche...

Ronja Kempin zu islamistischem Terrorismus

Mon, 30/11/2015 - 14:02
Über die Anschläge in Paris sprach nano am 16. November 2015 mit der Politologin Ronja Kempin von...

Эксперт по Турции: Сбить Су-24 было политическим решением Анкары

Mon, 30/11/2015 - 10:06
Немецкий эксперт Гюнтер Зойферт считает, что Турция зашла в тупик в своей политике в отношени Сирии...

"EU muss Türkei faires Angebot machen"

Mon, 30/11/2015 - 09:42
Die Erwartungen der EU an die Türkei sind vor dem Gipfel sehr groß. Doch die EU verhandle nicht auf...

Türkei und Russland: »Die Eskalation hat viel früher begonnen«

Thu, 26/11/2015 - 16:36
Die zunehmende Spannung zwischen Russland und der Türkei habe sich schon seit Oktober mit...

Wasser als Waffe: Der IS an Euphrat und Tigris

Tue, 24/11/2015 - 10:52

Im Zuge seiner territorialen Ausbreitung hat der Islamische Staat (IS) strategisch bedeutsame Wasserressourcen und weite Teile der Wasserinfrastruktur in Syrien und im Irak unter seine Kontrolle gebracht. Als Teil ihrer Expansionsstrategie eroberte die Miliz mehrere wichtige Staudämme an Euphrat und Tigris und hat vor allem seit 2014 Wasser auf unterschiedliche Weise als Waffe eingesetzt. Von außen lässt sich diese Praxis mit ihren fatalen Folgen kaum unterbinden. Allerdings ist der Handlungsspielraum auch für den IS beschränkt. Denn eine funktionierende Wasser- und Stromversorgung in den eroberten Gebieten ist für die Miliz von existentieller Bedeutung. Sollte das nach den Anschlägen von Paris verstärkte militärische Eingreifen der Anti-IS-Koalition die Miliz jedoch zum weiträumigen Rückzug zwingen, drohen dramatische und großflächige Überflutungen ganzer Regionen.

Burkina Faso vor den Wahlen

Tue, 24/11/2015 - 10:46

Ende Oktober 2014 trat der seit 27 Jahren amtierende Staatspräsident Blaise Compaoré nach massiven Protesten zurück. Auslöser der Revolte war eine von Compaoré geplante Verfassungsänderung, die ihm eine fünfte Amtszeit ermöglicht hätte. Im September 2015 vereitelte eine sozial und räumlich breit angelegte Protestbewegung den Putschversuch der Präsidentengarde gegen die zivile Übergangsregierung. Vor welch immensen Herausforderungen der westafrikanische Sahelstaat nach den Wahlen Ende November 2015 stehen wird, zeigt der Blick auf Gerichtsbarkeit, Parteienlandschaft und Rolle des Militärs. Wird die Diskrepanz zwischen einer relativ starken Zivilgesellschaft und schwachen demokratischen Institutionen nicht überwunden, ist eine demokratische Konsolidierung unwahrscheinlich. Es wird darauf ankommen, eine funktionierende parlamentarische Kontrolle über die Armee zu installieren und sozioökonomische Reformen durchzusetzen.

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