La Fédération nationale des associations des anciens élèves des Jésuites en RDC (FENAJEC) salue la proximité du Saint‑Père avec les peuples africains ainsi que la portée de son message en faveur de la paix, de la justice et de la dignité humaine.
À l’occasion de la Journée internationale de la biologie technique, les biologistes médicaux et techniciens de la province du Maniema ont alerté sur l'absence d'un laboratoire de référence dans leur entité. Selon ces professionnels de santé, cette carence fragilise les diagnostics médicaux et augmente le taux de mortalité évitable dans la province.
L’annonce de l’arrivée imminente en République démocratique du Congo d'un premier groupe de migrants, en provenance des États-Unis, suscite un vif débat au sein de la population kinoise. Entre solidarité africaine, préoccupations sécuritaires et critiques sur la capacité d'accueil du pays, les avis divergent sur l'opportunité de cette mesure.
Près de 90% d’habitants des quartiers Kamko et Dav dans la ville de Kalemie (Tanganyika) ont abandonné, depuis quelques jours, leurs habitations habituelles.
Interrogée samedi 18 avril sur le plateau de TV5 Monde, la Première ministre Judith Suminwa a indiqué que l’accueil des migrants en provenance des États‑Unis relève d’un service rendu par la République démocratique du Congo aux Etats-Unis d'Amérique.
Tout en appelant à l’apaisement, la cheffe du gouvernement a précisé qu’il s’agit d’un accueil temporaire, inscrit dans le cadre d’un accord conclu entre Kinshasa et Washington.
Wegen des Iran-Kriegs wächst die Sorge, dass es zu Engpässen bei der Kerosin-Versorgung kommt. Dazu eine Einschätzung von Claudia Kemfert, Leiterin der Abteilung Energie, Verkehr, Umwelt im DIW Berlin:
Deutschland steht derzeit nicht vor einem akuten Kerosin-Blackout, aber vor einer ernsthaften Stressprobe. Die Versorgung ist noch stabil, doch anhaltende geopolitische Spannungen treiben Preise und erhöhen den Druck auf die Infrastruktur. Am Ende zahlen vor allem Verbraucher*innen die Rechnung dieser fossilen Krisenabhängigkeit. Das ist der Preis der verschleppten Energiewende.
Aktuell ist Deutschland noch mit Kerosin versorgt, aber die Lage ist angespannt. Ein Großteil des Kerosins stammt aus heimischen und europäischen Raffinerien, insbesondere aus dem Nordwesteuropa-Raum rund um Rotterdam. Gleichzeitig ist Europa stark importabhängig und globale Lieferketten, etwa über die Straße von Hormus, spielen eine zentrale Rolle. Das macht das System krisenanfällig, auch wenn es aktuell noch stabil wirkt.
Ein Kerosin-Mangel kann abgewendet werden, wenn schnell gegengesteuert wird. Entscheidend sind zusätzliche Importe, etwa aus den USA, eine höhere Auslastung der Raffinerien sowie der Zugriff auf strategische Reserven. Die Bundesregierung kann hier koordinierend eingreifen, Importwege flexibilisieren und die Verteilung priorisieren. Letztlich ist das aber eine europäische Aufgabe, die enge Abstimmung erfordert.
Reisende müssen sich derzeit eher auf höhere Preise als auf flächendeckende Ausfälle von Flügen einstellen. Airlines könnten bei anhaltender Knappheit einzelne Verbindungen reduzieren, vor allem weniger profitable Strecken. Ein genereller Zusammenbruch des Flugverkehrs ist aber nicht zu erwarten. Die Entwicklung wird sich zunächst über Preise und punktuelle Anpassungen im Flugplan zeigen.
Bundesinnenminister Alexander Dobrindt hat heute die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) 2025 vorgestellt. Es folgt eine Einschätzung von Anna Bindler, Leiterin der Abteilung Kriminalität, Arbeit und Ungleichheit im DIW Berlin:
Die Polizeiliche Kriminalstatistik zeigt insgesamt einen Rückgang in registrierten Straftaten um 5,6 Prozent im Vergleich zu 2024 (ohne ausländerrechtliche Verstöße um 4,4 Prozent), bei Gewaltkriminalität einen Rückgang um 2,3 Prozent. Diese Zahlen reihen sich in längerfristige Entwicklungen ein: Die Kriminalitätsraten sind – bereinigt um ausländerrechtliche Verstöße – seit den 1990er‑Jahren im Trend gesunken.
Effektive Kriminalitätsbekämpfung, insbesondere im Bereich der Prävention, bleibt aber zentral. Denn Kriminalität kostet: Sie belastet den Staat unter anderem durch Polizei- und Justizkosten und verursacht in der Gesellschaft erhebliche (auch finanzielle) Schäden. Neben der erfassten Kriminalität sind Wahrnehmungen von Kriminalität gesellschaftlich und ökonomisch relevant. Unsere Auswertungen der Daten des Sozio‑oekonomischen Panels (SOEP) zeigen zum Beispiel, dass sich in manchen Jahren trotz sinkender Kriminalitätsraten die Sorgen vor Kriminalität erhöht haben. Beides – Kriminalität und das subjektive Sicherheitsgefühl – hat ökonomische Folgen und beeinflusst auch Mobilität und Arbeitsmarktverhalten von Menschen. Das zeigen auch die heute vorgestellten Ergebnisse der Dunkelfeldstudie Sicherheit und Kriminalität in Deutschland (SKiD) für das Jahr 2024.
Internationale Studien schätzen die gesamtwirtschaftlichen Kosten von Kriminalität (materielle Schäden, Folgen für die Opfer, aber auch Vermeidungsverhalten aus Angst) auf bis zu zehn Prozent des Bruttoinlandprodukts. Das unterstreicht die Relevanz einer evidenzbasierten Kriminalitätsprävention und Opferunterstützung. Dazu gehören aus ökonomischer Sicht eine kluge Wirtschafts- und Sozialpolitik, um in der Wissenschaft aufgezeigte sozio-ökonomische Faktoren für Kriminalität präventiv anzugehen, sowie eine sachliche Berichterstattung und verantwortungsvolle politische Rhetorik, um keine unnötigen Ängste auszulösen.
Die Ergebnisse der PKS müssen dabei mit Vorsicht interpretiert werden. Sie erfasst Verdachtsfälle und bildet das Hellfeld ab. Damit haben neben der Kriminalitätsentwicklung selbst auch das Meldeverhalten in der Bevölkerung und die Prioritätensetzung in der polizeilichen Arbeit einen Einfluss auf die Statistik. Insgesamt bietet die PKS damit nur eine Annäherung an die reale Kriminalitätsentwicklung und sollte gemeinsam mit den Ergebnissen der Dunkelfeldstudien (SKiD, LeSuBiA) interpretiert werden.
Climate-related extreme weather events are increa-singly displacing communities across Southern Africa, with negative implications for social cohesion, livelihoods, and community resilience. Understanding how displacement erodes social cohesion is important for developing strategies for restoring it. Evidence shows that livelihood support interventions, for example, cash‑based assistance, in-kind transfers (agricultural inputs) up to skills development programmes, are a pathway for mending or strengthening social cohesion in displacement contexts. Yet, in some cases, they can further fragment it. This requires strategies under which such interventions can be deployed to positively shape social cohesion outcomes.
This Policy Brief synthesises insights from qualitative research conducted from 2023 to 2025 with displaced communities and host populations in Zimbabwe (Chimanimani and Tsholotsho districts) and Mozambique (Guara Guara, Grudja and Praia Nova). It examines how livelihood interventions can either rebuild or further fragment social cohesion, identifies critical factors driving cohesion outcomes, and provides evidence-based recommendations for national governments, humanitarian actors, and development co-operation actors working in climate-displacement contexts across Southern Africa.
In Zimbabwe, vertical social cohesion in displacement contexts is eroded by a lack of designated policies on displacement, leading to poor socioeconomic outcomes for displaced individuals; ad hoc recovery and reconstruction efforts that undermine durable solutions and long-term recovery; and a lack of accountability infrastructure that undermines trust in the government. In Mozambique, the slow implementation and unequal distribution of recovery interventions undermine cooperation between communities and the institutions involved in post-disaster recovery efforts. This has led to large-scale returns of people to high-risk areas.
Drawing insights from both case studies, we provide key recommendations and conditions for implementing livelihood support to achieve social cohesion in climate-related displacement contexts.
Key policy messages
• Livelihood interventions can lead to maladaptation if not supported by strong governance mechanisms including policy frameworks and institutional coordination in planning and implementation.
• People-centred, area-based approaches to livelihood programming that account for pre-displacement livelihoods and support post-displacement transitions, while benefiting both displaced populations and host communities, should be adopted. One-size-fits-all interventions risk undermining economic recovery and social cohesion.
• Horizontal and vertical social cohesion indicators should be embedded in livelihood programmes from the outset to assess the social impacts before and after implementation.
• Inclusive, participatory decision-making in the delivery of livelihood support programmes should be mandated to prevent exclusionary practices that erode trust in institutions.
Dr Tomy Ncube is a postdoctoral researcher affiliated with the Centre for International Development Innovation at the Ryan Institute, University of Galway, and the School of Geography, Archaeology and Irish Studies.
Également dans l'édition de lundi : Charles Michel, les bus sénégalais, le directeur de l'OLAF, les milliards de la Hongrie, Sánchez encensé
The post « Les commissaires n’ont absolument aucun rôle » appeared first on Euractiv FR.
Selon le chef de la défense de l'UE, un pacte de type Schengen pourrait être ouvert au Royaume-Uni, à la Norvège et à l'Ukraine
The post Kubilius propose un nouveau traité visant à créer une union européenne de la défense appeared first on Euractiv FR.