Die Organisation fur Afrikanische Einheit (OAU), heute Afrikanische Union (AU), schloss 1969 eine Fluchtlingskonvention, deren Regelungen zum Teil von jenen der Genfer Fluchtlingskonvention von 1951 abweichen. In der Fluchtlingskonvention der AU wird explizit die politische Natur Gefluchteter anerkannt und eine Begriffsbestimmung vorgenommen, die in den politischen Umwalzungen im Kontext von Kolonialisierung und antikolonialer Kampfe verankert ist. Sie definiert Gefluchtete als Menschen, die vor Ereignissen fliehen, die ihren Ursprung in ≫externer Aggression, Besetzung, [und] auslandischer Beherrschung≪ haben (Artikel 1. 2). Der damalige politische Zeitgeist basierte auf Antikolonialismus, Panafrikanismus und afrikanischer Solidaritat. Er pragte einen entsprechenden Humanitarismus und wirkte sich unmittelbar auf die offenen Fluchtlingspolitiken auf dem Kontinent aus. Dementsprechend nahmen die damals gerade unabhangig gewordenen afrikanischen Staaten Menschen aus den noch nicht befreiten Kolonien des Kontinents auf. Sie forderten und unterstutzten den Widerstand gegenuber der kolonialen Besetzung, indem sie sowohl materielle als auch moralische, militarische, ideologische und politische Unterstutzung boten. Insbesondere nahmen sie Afrikaner:innen auf, die vor den durch diesen Widerstand erzeugten gewaltsamen Gegenreaktionen flohen. Diese Unterstutzung machte eine Unterscheidung zwischen Gefluchteten auf der einen und politischen Aktivist:innen und Kampfer:innen auf der anderen Seite fragwurdig. Den unabhangig gewordenen Landern erschien es deshalb politisch inkoharent und unlogisch, antikoloniale Kampfe zu unterstutzen und zugleich Afrikaner:innen, die vor ebendiesen Kampfen aus ihren Landern flohen, das Asyl zu verweigern.
Die Organisation fur Afrikanische Einheit (OAU), heute Afrikanische Union (AU), schloss 1969 eine Fluchtlingskonvention, deren Regelungen zum Teil von jenen der Genfer Fluchtlingskonvention von 1951 abweichen. In der Fluchtlingskonvention der AU wird explizit die politische Natur Gefluchteter anerkannt und eine Begriffsbestimmung vorgenommen, die in den politischen Umwalzungen im Kontext von Kolonialisierung und antikolonialer Kampfe verankert ist. Sie definiert Gefluchtete als Menschen, die vor Ereignissen fliehen, die ihren Ursprung in ≫externer Aggression, Besetzung, [und] auslandischer Beherrschung≪ haben (Artikel 1. 2). Der damalige politische Zeitgeist basierte auf Antikolonialismus, Panafrikanismus und afrikanischer Solidaritat. Er pragte einen entsprechenden Humanitarismus und wirkte sich unmittelbar auf die offenen Fluchtlingspolitiken auf dem Kontinent aus. Dementsprechend nahmen die damals gerade unabhangig gewordenen afrikanischen Staaten Menschen aus den noch nicht befreiten Kolonien des Kontinents auf. Sie forderten und unterstutzten den Widerstand gegenuber der kolonialen Besetzung, indem sie sowohl materielle als auch moralische, militarische, ideologische und politische Unterstutzung boten. Insbesondere nahmen sie Afrikaner:innen auf, die vor den durch diesen Widerstand erzeugten gewaltsamen Gegenreaktionen flohen. Diese Unterstutzung machte eine Unterscheidung zwischen Gefluchteten auf der einen und politischen Aktivist:innen und Kampfer:innen auf der anderen Seite fragwurdig. Den unabhangig gewordenen Landern erschien es deshalb politisch inkoharent und unlogisch, antikoloniale Kampfe zu unterstutzen und zugleich Afrikaner:innen, die vor ebendiesen Kampfen aus ihren Landern flohen, das Asyl zu verweigern.
Cris contre les Albanais à un match de basket, appels à la « Grande Albanie » à un match de foot... Les stades de sport sont, une fois de plus, un terrain privilégié des discours de haine. Surtout à l'approche des élections locales de l'automne.
- Articles / Macédoine du Nord, Sports, Politique, Radio Slobodna EvropaThe global crisis in development cooperation will not be resolved by making exaggerated promises about what it is capable of achieving. Instead, the focus should be on improving people’s living conditions tangibly. Adding all kinds of secondary objectives often means that none of the goals can realistically be reached. Tightening resources are forcing projects to focus on more specific and narrow objectives.
The global crisis in development cooperation will not be resolved by making exaggerated promises about what it is capable of achieving. Instead, the focus should be on improving people’s living conditions tangibly. Adding all kinds of secondary objectives often means that none of the goals can realistically be reached. Tightening resources are forcing projects to focus on more specific and narrow objectives.
The global crisis in development cooperation will not be resolved by making exaggerated promises about what it is capable of achieving. Instead, the focus should be on improving people’s living conditions tangibly. Adding all kinds of secondary objectives often means that none of the goals can realistically be reached. Tightening resources are forcing projects to focus on more specific and narrow objectives.
Die weltweite Krise der Entwicklungszusammenarbeit lässt sich nicht durch Maximalversprechen im Hinblick auf die Leistungsfähigkeit dieses Politikfelds lösen. Hauptziel muss die Verbesserung der Lebensbedingungen vor Ort bleiben – eine Überfrachtung mit Nebenzielen führt oft nur dazu, dass kein Ziel mehr realistisch erreicht werden kann. Immer knappere Ressourcen zwingen Projekte ohnehin, sich thematisch zu fokussieren.
Die weltweite Krise der Entwicklungszusammenarbeit lässt sich nicht durch Maximalversprechen im Hinblick auf die Leistungsfähigkeit dieses Politikfelds lösen. Hauptziel muss die Verbesserung der Lebensbedingungen vor Ort bleiben – eine Überfrachtung mit Nebenzielen führt oft nur dazu, dass kein Ziel mehr realistisch erreicht werden kann. Immer knappere Ressourcen zwingen Projekte ohnehin, sich thematisch zu fokussieren.
Die weltweite Krise der Entwicklungszusammenarbeit lässt sich nicht durch Maximalversprechen im Hinblick auf die Leistungsfähigkeit dieses Politikfelds lösen. Hauptziel muss die Verbesserung der Lebensbedingungen vor Ort bleiben – eine Überfrachtung mit Nebenzielen führt oft nur dazu, dass kein Ziel mehr realistisch erreicht werden kann. Immer knappere Ressourcen zwingen Projekte ohnehin, sich thematisch zu fokussieren.
Mercredi soir, plusieurs villes de Serbie ont été le théâtre d'affrontements violents entre manifestants étudiants et partisans du SNS, soutenus par des forces parapolicières et militaires, mettant en lumière une escalade inédite dans le bras de fer entre la population et le pouvoir.
- Le fil de l'Info / Serbie, Politique, Courrier des Balkans, VucicAlbanie, Grèce, Monténégro... Cet été, beaucoup de pays des Balkans connaissent des incendies particulièrement dévastateurs. La région est exposée aux conséquences du dérèglement climatique, tandis que les États sont démunis pour faire face à de telles catastrophes. Tour d'horizon avec nos correspondant.e.s.
- Le fil de l'Info / Courrier des Balkans, changement climatique, Albanie, Serbie, Environnement, Monténégro, GrèceAlbanie, Grèce, Monténégro... Cet été, beaucoup de pays des Balkans connaissent des incendies particulièrement dévastateurs. La région est exposée aux conséquences du dérèglement climatique, tandis que les États sont démunis pour faire face à de telles catastrophes. Tour d'horizon avec nos correspondant.e.s.
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- Le fil de l'Info / Courrier des Balkans, changement climatique, Albanie, Serbie, Environnement, Monténégro, GrèceLe Premier ministre Edi Rama a fait fermer la chaîne de télévision News24 sans décision de justice. Un nouveau « caprice du prince » qui ravive toutes les inquiétudes pour la liberté de la presse et la survie de la démocratie en Albanie.
- Le fil de l'Info / Albanie, Courrier des Balkans, Médias indépendants, PS Albanie, Politique, Médias