Bonn, 15. Juni 2026. Der diesjährige Welttag zur Bekämpfung von Wüstenbildung und Dürre am 17. Juni fällt in das Internationale Jahr der Weidelandschaften und Pastoralisten. Dies bietet einen guten Anlass, um auf die wichtige Rolle der pastoralen Bewirtschaftung von Weidelandschaften für eine nachhaltige (ländliche) Entwicklung aufmerksam zu machen.
Unter Pastoralismus versteht man die Haltung von Nutztieren, die nicht ausschließlich an eine feste Hofstätte gebunden sind, sondern zumindest teilweise (während eines Teils des Jahres und/oder mit einem Teil der Herden) in der Landschaft umherziehen, um Futter (Gras) zu finden.
Das Internationale Jahr der Weidelandschaften und Pastoralisten steht unter dem Motto „Anerkennen, Respektieren und Wiederherstellen“. Der erste Schritt – das Anerkennen – besteht darin, die Bedeutung des Pastoralismus sichtbarer zu machen. Angesichts seiner Beiträge zur Ernährungssicherung, zum Erhalt der biologischen Vielfalt, zum Klimaschutz und zur ländlichen Entwicklung ist diese Anerkennung überfällig. Tatsächlich ist natürliches Dauergrünland (Gras ist die typische Vegetationsdecke von Weidelandschaften) mit mehr als 3,2 Milliarden Hektar nach Wäldern die zweitgrößte Vegetationsform der Erde, und es bedeckt etwa doppelt so viel Fläche wie Ackerland. Weltweit leben – je nach Definition – 200 bis 500 Millionen Menschen vom Pastoralismus. Sie leisten einen erheblichen Beitrag zur weltweiten Fleischproduktion; darüber hinaus liefern sie Milch, Häute, Dung und weitere Produkte. In einigen afrikanischen Ländern, etwa Somalia, bildet Pastoralismus sogar das Rückgrat der Wirtschaft.
Die Bedeutung von Weidelandschaften geht jedoch weit über ihre wirtschaftliche Funktion hinaus. Grasland speichert Kohlenstoff, schützt Böden, reguliert den Wasserhaushalt und fördert biologische Vielfalt. Je nach Art ihrer Nutzung können diese Funktionen erhalten und sogar verbessert oder aber erheblich beeinträchtigt werden. Nachhaltiger Pastoralismus orientiert sich an der verfügbaren Vegetation in der Landschaft, vermeidet Überweidung und ermöglicht dadurch die Regeneration der Vegetation einschließlich etwaiger Bäume. Zudem treten die Tiere Gras in den Boden ein und erhöhen so seinen Gehalt an organischem Kohlenstoff. Nicht nachhaltiger Pastoralismus liegt hingegen vor, wenn die Herdengröße zu hoch ist und Überweidung verursacht. Dies führt zur Degradation der Vegetation bis hin zu kahlen Böden. Solche Flächen sind anfällig für Wind- und Wassererosion, Sand- und Staubstürme und verlieren ihre Funktion als Kohlenstoffspeicher.
Der zweite Schritt – der Respekt – zielt darauf ab, die Leistungen und Potenziale des Pastoralismus zu bewahren. Dabei müssen jedoch auch die bestehenden Herausforderungen klar benannt werden. Traditionell standen Vegetationsangebot und Herdengröße meist im Gleichgewicht; dies geschah unter anderem dadurch, dass in Dürrezeiten Teile der Herden verloren gingen. Heute kann dieses Gleichgewicht auf vielfältige Weise gestört werden. So kann der Verlust von Teilen der Weide- und Ökosystemflächen durch landwirtschaftliche Nutzung den Pastoralisten wichtige dauerhafte, saisonale oder als Reserve genutzte Weideflächen entziehen. Infrastrukturmaßnahmen und Grenzkontrollen können die Wanderbewegungen der Herden einschränken. Die Einrichtung eingezäunter Ranches sowie die Unterteilung von Weidelandschaften für eine intensivere Beweidung kann zwar kurzfristig die Tragfähigkeit erhöhen, gleichzeitig aber – abhängig von Niederschlagsmustern, Vegetation und Bewirtschaftungssystem – die Ökosysteme verändern.
Der dritte Schritt – die Wiederherstellung – muss sich darauf konzentrieren, Entwicklungen zu korrigieren, die Weidelandschaften und die Lebensgrundlagen der Pastoralisten geschwächt haben. Wichtige Maßnahmen sind die Unterstützung der Herdenmobilität, der Schutz von Wanderkorridoren und die Wiederherstellung geeigneter Weideflächen. Landwirtschaftliche Expansion und großflächige Ranchwirtschaft sollten die Interessen von Pastoralisten berücksichtigen. Verbesserungen bei Tiergesundheit, Vermarktung und Infrastruktur können Einkommen steigern und gleichzeitig mit dazu beitragen, Überweidung zu vermeiden. Investitionen in Tiergesundheit können zudem sowohl das Risiko als auch die Angst vor Krankheitsübertragungen und Epidemien verringern und damit die Mobilität der Herden erleichtern.
Der langfristige Trend zur Sesshaftwerdung dürfte dennoch anhalten, da Bildung, Gesundheitsversorgung und zusätzliche Einkommensmöglichkeiten oft leichter zugänglich sind. Auch Bevölkerungswachstum und Klimawandel setzen pastoralen Systemen Grenzen. Diese Entwicklungen machen eine ausgewogene und standortspezifische Abwägung konkurrierender Interessen umso wichtiger.
Trotz seiner Bedeutung erhält der Pastoralismus oft zu wenig politische Aufmerksamkeit. Entscheidend ist eine stärkere Beteiligung von Pastoralisten an politischen Entscheidungen. Ihre Interessenvertretungen müssen gestärkt und ihre Beteiligungsrechte institutionell verankert werden. Gelingt dies, werden viele der Ziele, die in den Leitbegriffen „Anerkennen, Respektieren und Wiederherstellen“ zum Ausdruck kommen, leichter erreichbar sein. Industrieländer können sowohl im eigenen Land in einigen dieser Bereiche mehr tun als auch ihre Partnerländer dabei unterstützen und ermutigen, solche Maßnahmen zu ergreifen: im politischen Dialog und bei der Projektplanung zu Themen wie ländlicher Entwicklung, Menschenrechten und indigenen Bevölkerungsgruppen, Umweltschutz, wirtschaftlicher Entwicklung, Frieden und Sicherheit, Armutsbekämpfung und Ernährungssicherung.
Bonn, 15. Juni 2026. Der diesjährige Welttag zur Bekämpfung von Wüstenbildung und Dürre am 17. Juni fällt in das Internationale Jahr der Weidelandschaften und Pastoralisten. Dies bietet einen guten Anlass, um auf die wichtige Rolle der pastoralen Bewirtschaftung von Weidelandschaften für eine nachhaltige (ländliche) Entwicklung aufmerksam zu machen.
Unter Pastoralismus versteht man die Haltung von Nutztieren, die nicht ausschließlich an eine feste Hofstätte gebunden sind, sondern zumindest teilweise (während eines Teils des Jahres und/oder mit einem Teil der Herden) in der Landschaft umherziehen, um Futter (Gras) zu finden.
Das Internationale Jahr der Weidelandschaften und Pastoralisten steht unter dem Motto „Anerkennen, Respektieren und Wiederherstellen“. Der erste Schritt – das Anerkennen – besteht darin, die Bedeutung des Pastoralismus sichtbarer zu machen. Angesichts seiner Beiträge zur Ernährungssicherung, zum Erhalt der biologischen Vielfalt, zum Klimaschutz und zur ländlichen Entwicklung ist diese Anerkennung überfällig. Tatsächlich ist natürliches Dauergrünland (Gras ist die typische Vegetationsdecke von Weidelandschaften) mit mehr als 3,2 Milliarden Hektar nach Wäldern die zweitgrößte Vegetationsform der Erde, und es bedeckt etwa doppelt so viel Fläche wie Ackerland. Weltweit leben – je nach Definition – 200 bis 500 Millionen Menschen vom Pastoralismus. Sie leisten einen erheblichen Beitrag zur weltweiten Fleischproduktion; darüber hinaus liefern sie Milch, Häute, Dung und weitere Produkte. In einigen afrikanischen Ländern, etwa Somalia, bildet Pastoralismus sogar das Rückgrat der Wirtschaft.
Die Bedeutung von Weidelandschaften geht jedoch weit über ihre wirtschaftliche Funktion hinaus. Grasland speichert Kohlenstoff, schützt Böden, reguliert den Wasserhaushalt und fördert biologische Vielfalt. Je nach Art ihrer Nutzung können diese Funktionen erhalten und sogar verbessert oder aber erheblich beeinträchtigt werden. Nachhaltiger Pastoralismus orientiert sich an der verfügbaren Vegetation in der Landschaft, vermeidet Überweidung und ermöglicht dadurch die Regeneration der Vegetation einschließlich etwaiger Bäume. Zudem treten die Tiere Gras in den Boden ein und erhöhen so seinen Gehalt an organischem Kohlenstoff. Nicht nachhaltiger Pastoralismus liegt hingegen vor, wenn die Herdengröße zu hoch ist und Überweidung verursacht. Dies führt zur Degradation der Vegetation bis hin zu kahlen Böden. Solche Flächen sind anfällig für Wind- und Wassererosion, Sand- und Staubstürme und verlieren ihre Funktion als Kohlenstoffspeicher.
Der zweite Schritt – der Respekt – zielt darauf ab, die Leistungen und Potenziale des Pastoralismus zu bewahren. Dabei müssen jedoch auch die bestehenden Herausforderungen klar benannt werden. Traditionell standen Vegetationsangebot und Herdengröße meist im Gleichgewicht; dies geschah unter anderem dadurch, dass in Dürrezeiten Teile der Herden verloren gingen. Heute kann dieses Gleichgewicht auf vielfältige Weise gestört werden. So kann der Verlust von Teilen der Weide- und Ökosystemflächen durch landwirtschaftliche Nutzung den Pastoralisten wichtige dauerhafte, saisonale oder als Reserve genutzte Weideflächen entziehen. Infrastrukturmaßnahmen und Grenzkontrollen können die Wanderbewegungen der Herden einschränken. Die Einrichtung eingezäunter Ranches sowie die Unterteilung von Weidelandschaften für eine intensivere Beweidung kann zwar kurzfristig die Tragfähigkeit erhöhen, gleichzeitig aber – abhängig von Niederschlagsmustern, Vegetation und Bewirtschaftungssystem – die Ökosysteme verändern.
Der dritte Schritt – die Wiederherstellung – muss sich darauf konzentrieren, Entwicklungen zu korrigieren, die Weidelandschaften und die Lebensgrundlagen der Pastoralisten geschwächt haben. Wichtige Maßnahmen sind die Unterstützung der Herdenmobilität, der Schutz von Wanderkorridoren und die Wiederherstellung geeigneter Weideflächen. Landwirtschaftliche Expansion und großflächige Ranchwirtschaft sollten die Interessen von Pastoralisten berücksichtigen. Verbesserungen bei Tiergesundheit, Vermarktung und Infrastruktur können Einkommen steigern und gleichzeitig mit dazu beitragen, Überweidung zu vermeiden. Investitionen in Tiergesundheit können zudem sowohl das Risiko als auch die Angst vor Krankheitsübertragungen und Epidemien verringern und damit die Mobilität der Herden erleichtern.
Der langfristige Trend zur Sesshaftwerdung dürfte dennoch anhalten, da Bildung, Gesundheitsversorgung und zusätzliche Einkommensmöglichkeiten oft leichter zugänglich sind. Auch Bevölkerungswachstum und Klimawandel setzen pastoralen Systemen Grenzen. Diese Entwicklungen machen eine ausgewogene und standortspezifische Abwägung konkurrierender Interessen umso wichtiger.
Trotz seiner Bedeutung erhält der Pastoralismus oft zu wenig politische Aufmerksamkeit. Entscheidend ist eine stärkere Beteiligung von Pastoralisten an politischen Entscheidungen. Ihre Interessenvertretungen müssen gestärkt und ihre Beteiligungsrechte institutionell verankert werden. Gelingt dies, werden viele der Ziele, die in den Leitbegriffen „Anerkennen, Respektieren und Wiederherstellen“ zum Ausdruck kommen, leichter erreichbar sein. Industrieländer können sowohl im eigenen Land in einigen dieser Bereiche mehr tun als auch ihre Partnerländer dabei unterstützen und ermutigen, solche Maßnahmen zu ergreifen: im politischen Dialog und bei der Projektplanung zu Themen wie ländlicher Entwicklung, Menschenrechten und indigenen Bevölkerungsgruppen, Umweltschutz, wirtschaftlicher Entwicklung, Frieden und Sicherheit, Armutsbekämpfung und Ernährungssicherung.
Le boom immobilier dans la capitale entraîne une transformation rapide du paysage urbain. De nombreux terrains de football de quartier, longtemps au cœur de la vie sociale des jeunes, disparaissent peu à peu. Autrefois animés par des tournois improvisés pendant la saison sèche et les grandes vacances, ces espaces sont aujourd’hui remplacés par des constructions privées, des habitations et des parkings.
Le général Gaby Kasongo Mulumba, récemment nommé gouverneur militaire de l’Ituri, a atterri dimanche soir 14 juin à Bunia avec une double priorité : sceller un pacte de confiance avec la population afin de restaurer la paix et freiner la propagation de la 17e épidémie d’Ebola qui frappe la province.
Marchés publics opaques, procédures d'exception, risques environnementaux : l'Expo2027 prévue à Belgrade reproduit des mécanismes déjà observés dans d'autres grands projets d'infrastructure en Serbie. Entretien.
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- Le fil de l'Info / Bosnie-Herzégovine, Courrier des Balkans, Relations régionales, Politique, Crise politique Bosnie, GratuitDu Hung Viet (left), President of the Eleventh Review Conference for the NPT 2026, chairs the closing session of the NPT Review Conference (27 April-22 May). Credit: UN Photo/Loey Felipe
By Naureen Hossain
UNITED NATIONS, Jun 15 2026 (IPS)
On principle, the nonproliferation of nuclear weapons is an issue that unites the international community. But for a select few states, these principles came with conditions and a refusal to compromise on their security strategy.
The Eleventh Review Conference of the Parties to the Treaty on the Non-Proliferation of Nuclear Weapons (NPT) concluded on May 22, 2026 without member states reaching consensus on a final outcome document. It was the culmination of four weeks of extensive debates starting on April 27, along with the special meetings, consultations and briefings that preceded the conference.
Compared to earlier editions shared before and during the conference, the final draft weakened much of the language surrounding the obligations of nuclear states, including those that related to disarmament efforts. Yet even with these concessions, for the third time in a row after 2015 and 2022, the NPT parties failed to adopt an outcome document.
At the closing session of the conference, Do Hung Viet, President of the NPT Conference and the UN Permanent Representative of Vietnam, remarked that the collective threat posed by nuclear weapons requires a collective response. He warned that in 2031, the NPT would pass 20 years without an outcome. It was the responsibility of state parties, he said, to uphold the NPT until Article VI, which calls for parties to pursue disarmament measures in good faith, could be implemented, and they needed to bolster the treaty as a tool to address modern threats.
Following the closing of the conference, Viet told reporters that the current state of the international environment requires “urgent action” in the face of recent tensions. Although the conference could not reach consensus, Viet attempted to find some positives in the proceedings, in that the engagement “highlights the value of the NPT and multilateralism as a whole”. Yet he expressed concern for the health of the treaty going forward as it related to state parties’ commitments.
Izumi Nakamitsu, UN Under-Secretary-General and High Representative for Disarmament Affairs, added that if parties to the NPT wanted to prevent a “further decrease of confidence” in the nuclear nonproliferation regime, then they “need to visibly make a commitment” through measurable steps.
She remarked that the international community at large needed to take lessons from the proceedings, starting with the acceleration of disarmament commitments under existing treaties. There were also increased calls for a “strengthening of the review process”, or enhancing accountability and transparency measures over the implementation of countries’ commitments to the NPT.
“Nonproliferation and disarmament are two sides of the same coin, and it is simply wrong for nuclear weapons states to assume that nonproliferation obligations will be just adhered to without nuclear weapons states’ commitment and implementation of disarmament commitments under Article 6,” said Nakamitsu.
Susi Snyder (left), ICAN Director of Programmes, and Seth Shelden (right), ICAN’s UN Liaison, at a press briefing held on the final day of the NPT 2026 Review Conference. Credit: Naureen Hossain/IPS
Parties to the NPT, including nuclear-armed states, repeatedly acknowledged the NPT as a “cornerstone” for multilateral diplomacy and the nuclear disarmament regime. However, when it came to other nuclear treaties, such as the Comprehensive Nuclear-Test-Ban Treaty (CTBT) and the Treaty for the Prohibition of Nuclear Weapons (TPNW), such acknowledgements were scarce. The final outcome draft makes a limited few references to these treaties but does not elaborate on the disarmament requirements outlined in them.
The final outcome document draft was noteworthy for its references to the humanitarian and environmental impacts of nuclear testing for the first time in the context of the NPT Review Conference. Experts from the International Campaign Against Nuclear Weapons (ICAN) noted that this was possible thanks to the advocacy efforts of civil society and of the communities impacted by nuclear weapons use and testing.
In particular, the draft “recognise[s] the growing calls for assistance to the people and communities affected by nuclear weapons use and explosive nuclear testing and for environmental remediation following nuclear weapons use and explosive nuclear testing” and “welcome[s] efforts already undertaken in this regard”.
The draft also included a call for member states to “take concrete measures to raise awareness of the public, including through education, on all topics relating to nuclear disarmament and non-proliferation” by sharing the experiences of peoples and communities affected by nuclear weapons use and testing.
Recognition of the NPT stood in contradiction to the actions and statements made by nuclear-armed states. These states, which include the five permanent members of the UN Security Council, all maintain positions that contradict the principles of the NPT and broader efforts toward disarmament. These states have openly made plans to expand their nuclear arsenals and weave in the salience of nuclear weapons into their security strategy by justifying it through concepts of ‘extended nuclear deterrence’ and nuclear sharing with other countries considering their own nuclear expansion. Two members of the Security Council are engaged in separate, active conflicts that have only exacerbated geopolitical tensions, while also dredging up anxieties around nuclear weapons as a security strategy. With seemingly no end in sight to these conflicts, those anxieties have only deepened, and has shaped global and regional security policies for years to come.
For a civil society group like ICAN, the lack of outcome for the NPT is emblematic of increasing risks of proliferation among nuclear-armed states and their allies.
“There is a reason why the countries that claim protection from nuclear weapons are afraid of discussion of what these weapons actually do to people and the environment. They simply don’t want people to know the true extent of the horror and cruelty nuclear weapons wreak, because acknowledging these harms will eliminate any credible legitimacy for retaining nuclear weapons,” said Susi Snyder, ICAN’s Director of Programmes.
What will it take, therefore, for these countries to reverse their positions? Snyder told Inter Press Service that “increasing the stigmatisation” of nuclear weapons would be one such tactic. Reinforcing the nuclear taboo by raising awareness among the populations of these countries is critical for them to recognise the complete destruction that a nuclear weapon would bring about, and the impact this would have on targeted communities and on themselves. Snyder noted the literal cost of proliferation, claiming that in 2024 nuclear-armed states spent over USD 3000 per second on their arsenals.
Finally, security doctrines built on the theory of nuclear deterrence need to be challenged. Seth Shelden, the UN liaison for ICAN, noted that if nuclear weapons can be seen as useless from a military perspective and unsustainable from a policy perspective, nuclear-armed states would reevaluate their positions. “Nuclear weapons are irrational. Nuclear deterrence is a fable. And all technology is abandoned once it is seen as no longer useful,” Shelden said.
Though the 2026 NPT Review Conference ended without consensus, member states still have other avenues to pursue the nuclear disarmament agenda, both within and outside the NPT process. There still remain specific nuclear weapon-free zone agreements among countries and treaties like the CTBT and the TPNW which also contain legally binding obligations for their signatories. Snyder confirmed that the TPNW will host its first review conference at the end of this year. Meanwhile, the NPT remains in its current form and state parties recognise its obligations and safeguards on the nuclear regime.
In 2024, the UN General Assembly pushed to establish an independent scientific panel on the effects of a potential nuclear war, whose panellists will present their findings in 2027.
Galvanising the world public opinion on the nuclear regime is critical to restoring faith in the nuclear regime. Otherwise, Nakamitsu warned, the world is in “the trajectory of a very dangerous path.
“Let’s get back to a path that is more sustainable peace rather than creating arms race dynamics.”
Note: This article is brought to you by IPS Noram in collaboration with INPS Japan and Soka Gakkai International in consultative status with ECOSOC.
IPS UN Bureau Report
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