Das Kapitel analysiert die wechselseitige, jedoch nicht deterministische Beziehung von Frieden und Entwicklung. Defizite in der Entwicklung erhöhen Konfliktpotenziale, während Gewalt Fortschritte rückgängig macht. Frieden führt jedoch nicht automatisch zu hohem Entwicklungsniveau, ebenso wenig garantiert Entwicklung dauerhafte Stabilität. Zentrale Faktoren sind inklusive Institutionen sowie Gleichheit. Die viele Jahrzehnte währende Programmatik, Frieden und Entwicklung gemeinsam zu denken, verliert an Bedeutung. An ihre Stelle treten sicherheits- und verteidigungspolitische Prioritäten.