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Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung

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Nachrichten und Pressemitteilungen
Mis à jour : il y a 1 jour 7 heures

SOEP bei Konferenz zu Ehren von Shlomo Yitzhaki

mer, 04/11/2026 - 16:42
Am 2. und 3. November 2026 nahmen Carsten Schröder und Lotte Maaßen online an der Konferenz „Inequality and Tax Policy: A Conference in Honor of Shlomo Yitzhaki“ an der Hebrew University of Jerusalem teil. Die Veranstaltung würdigte das wissenschaftliche Lebenswerk des 2023 verstorbenen Ökonomen ...

Rechner zu Mieten, Vergesellschaftung und Zinsen ist jetzt online

mer, 04/11/2026 - 15:43
Das Thema Vergesellschaftung bleibt weiterhin sehr aktuell für Berlin. In Ergänzung zum DIW aktuell Nr. 126 Vergesellschaftung der Wohnungsunternehmen in Berlin belastet den Haushalt und schafft keine zusätzliche Wohnung gibt es nun auf unserer Webseite die Möglichkeit, selbst einmal die ...

Gastaufenthalt von Alfonso Langastro am SOEP im Oktober 2026

mer, 04/11/2026 - 15:05
Im Oktober 2026 war Alfonso Langastro zu Gast am SOEP. Der Doktorand am European University Institute (EUI) in Florenz forscht an der Schnittstelle von Arbeits- und Berufssoziologie sowie sozialer Mobilität. Im Mittelpunkt seiner Forschung stehen berufliche Erwerbsverläufe, die Qualität von ...

Daten verknüpfen – neue Leibniz-Infrastruktur stärkt interdisziplinäres Forschen

mer, 04/11/2026 - 12:56
Mit dem „Geolinking Service SoRa“ steht ab sofort eine neue Forschungsdateninfrastruktur zur Verfügung. Der Service macht es möglich, Befragungsdaten aus den Sozialwissenschaften mit raumbezogenen Daten zu verknüpfen und eröffnet damit neue Möglichkeiten für die interdisziplinäre Forschung. ...

Marcel Fratzscher: „Sieg der Demokraten bei den US-Midterms ist eine positive Botschaft – auch für Europa“

mer, 04/11/2026 - 08:54

Bei den Midterm-Wahlen zum US-Kongress haben die Demokraten deutlich gesiegt und die Mehrheit im Repräsentantenhaus und im Senat gewonnen. Das Wahlergebnis schätzt Marcel Fratzscher, Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), wie folgt ein:  

Der Sieg der Demokraten bei den US-Midterms ist eine positive Botschaft. Das wichtigste Signal ist, dass die Gewaltenteilung in den USA wieder besser greift: Präsident Trump dürfte es künftig schwerer fallen, staatliche Institutionen nach seinem Willen zu beschneiden und umzubauen, wie er dies beispielsweise mit der US-Notenbank in den vergangenen zwei Jahren versucht hat. 

Auch für die Weltwirtschaft ist das Ergebnis eine gute Nachricht, selbst wenn es die US-Wirtschaft kurzfristig bremsen könnte. Die Mehrheit der Demokraten in beiden Kammern des US-Kongresses dürfte es Trump erschweren, seinen Handelskonflikt, vor allem mit Europa, stets neu anzufachen. Zudem kann der Kongress über sein Budgetrecht den Krieg mit dem Iran stärker begrenzen. Das könnte die Energiepreise senken, wovon auch Europa profitieren würde.

Das aggressive Gebaren der US-Techkonzerne könnte nun ein Stück weit eingehegt werden, da sich die Demokraten für eine Regulierung von KI einsetzen und den massiven Boom beim Bau von Rechenzentren wohl deutlich kritischer begleiten werden. Dies dürfte die Wachstumsaussichten vor allem in Europa verbessern, langfristig aber auch in den USA. Es könnte zudem die Überhitzung an den Finanzmärkten bei Techkonzernen etwas abkühlen. Auch in der Finanzpolitik wird Trump weniger freie Hand haben und stärker Rechenschaft ablegen müssen.


KI-Nutzung am Arbeitsplatz noch eher gering – Niedriggebildete und Frauen zeigen wenig Interesse an zukünftiger Nutzung

mer, 04/11/2026 - 08:18
Nur wenige Beschäftigte nutzten 2025 am Arbeitsplatz regelmäßig KI – Vor allem junge und hochgebildete Männer in digitalen Berufen kommen häufig mit KI in Kontakt – Digitale Kluft könnte wachsen – Gezielte Förderung nötig, um möglichst viele Beschäftigte am technologischen Wandel teilhaben zu lassen ...

Sind Sie ein Leistungsträger?

lun, 02/11/2026 - 09:03
Wenn Menschen das Gefühl haben, es nicht mehr zu schaffen, entsteht daraus eine enorme Wut. Die Politik muss gezielt helfen, statt Signale an die Falschen zu senden. , »Wir müssen endlich die Leistungsträger entlasten und belohnen.« Dieser Forderung stimmt eine überwältigende Mehrheit der Menschen in Deutschland zu. Die von so vielen empfundene mangelnde Wertschätzung der eigenen Leistung ist einer der wichtigsten Gründe für die Unzufriedenheit und Polarisierung ...

Marcel Fratzscher: „Die Zinspause der EZB ist verständlich, aber riskant “

jeu, 29/10/2026 - 14:40

Der Rat der Europäischen Zentralbank (EZB) hat heute beschlossen, das Zinsniveau unverändert zu belassen. Dazu eine Einschätzung von Marcel Fratzscher, Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin):

Die Pause bei den Zinserhöhungen der EZB ist nachvollziehbar, aber riskant. Die Inflation ist deutlich gestiegen, und die Risiken zeigen weiter nach oben. Vor allem der Krieg im Nahen Osten und die höheren Energiepreise machen es wahrscheinlicher, dass die Inflation auch im kommenden Jahr höher ausfallen wird als bislang erwartet. Im Dezember dürfte die EZB deshalb ihre Inflationsprognose nach oben korrigieren. Mit Verzögerung könnten zudem die Lebensmittelpreise stärker steigen, was vor allem Menschen mit geringen Einkommen treffen würde.

Die gute Nachricht ist, dass bislang keine signifikanten Zweitrundeneffekte erkennbar sind. Weder bei Unternehmensgewinnen noch bei Löhnen gibt es klare Anzeichen für eine sich selbst verstärkende Preis-Lohn-Spirale. Auch die Kerninflation ist deutlich weniger gestiegen als die Gesamtinflation.

Die größere Sorge sind die Inflationserwartungen. Die längerfristigen Erwartungen liegen mit 2,5 Prozent auf fünf Jahre deutlich über dem Zwei-Prozent-Ziel der EZB. Dadurch steigt die Gefahr, dass sich höhere Erwartungen verfestigen und die Glaubwürdigkeit der EZB leidet.

Es ist daher verständlich, dass die EZB zunächst weitere Daten abwarten will. Es könnte sich jedoch als Fehler herausstellen, die Zinsen jetzt nicht angehoben zu haben. Eine Zinserhöhung hätte ein klares Signal gesetzt, dass die EZB ihr Inflationsziel konsequent verteidigt. Die Finanzmärkte rechnen bereits mit weiteren Zinserhöhungen.

Gegen eine sofortige Zinserhöhung spricht, dass die Turbulenzen an den Anleihemärkten die Finanzierungsbedingungen bereits deutlich verschärft haben und damit die schwache wirtschaftliche Erholung zusätzlich bremsen. Die EZB steht daher vor einem schwierigen Dilemma: Ein zu schnelles Handeln könnte die Wirtschaft unnötig schwächen, ein zu langes Abwarten die Inflationserwartungen verfestigen.


Antifaschistische Wirtschaftspolitik gibt es schon: Sie heißt Wettbewerb

jeu, 29/10/2026 - 09:23
Tomaso Duso setzt sich mit Isabella Webers neuem Buch "antifaschistische Wirtschaftspolitik" auseinander., Lebensmittel sind in Deutschland heute 50 bis 75 Prozent teurer als 2011, während die Verbraucherpreise insgesamt »nur« um 35 Prozent gestiegen sind. Benzin wird nach Ölpreisschocks hierzulande schneller teurer als im europäischen Durchschnitt und nur langsamer wieder billiger. Für Strom zahlen ...

FI-1-26-ST

mer, 28/10/2026 - 23:00

DIW-Konjunkturbarometer springt im Oktober über 100-Punkte-Marke, Fundament bleibt aber wacklig

mer, 28/10/2026 - 09:29
Das Konjunkturbarometer des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) macht im Oktober einen deutlichen Sprung nach oben. Nach 95,9 Punkten im September steigt es um gut fünfeinhalb auf nun 101,5 Punkte und liegt damit erstmals seit Februar wieder über der neutralen 100-Punkte-Marke, ...

Subjektive Einkommensarmut ist gesunken, bleibt bei Sozialleistungs- beziehenden aber hoch

mer, 28/10/2026 - 08:27
Tatsächliche Einkommen stiegen 2002 bis 2022 stärker als die zum Zurechtkommen benötigten Einkommen – Anteil der Befragten mit subjektiver Einkommenslücke sinkt auf rund 20 Prozent – Arbeitslose Sozialleistungsbeziehende bleiben aber unverändert häufig betroffen Die Einkommen in Deutschland sind ...

STT-1-26

lun, 26/10/2026 - 23:00

Die Fesseln der Einhörner

lun, 26/10/2026 - 11:17
Wer als Start-up in Europa zügig und stark wachsen will, stößt schnell an seine Grenzen. Daran ist auch die Politik schuld, Deutschland feiert einen Start-up-Rekord. Immerhin 38 Unicorns, also nicht börsennotierte Unternehmen mit einer Bewertung von mindestens einer Milliarde Dollar, zählt der neu entwickelte Hurun Global Unicorn Index für die Bundesrepublik. An Ideen und Gründergeist mangelt es offenkundig nicht., Dieser Gastbeitrag von Alexander S. Kritikos und Alexander Schiersch ist am 16. Oktober 2026 in der WirtschaftsWoche erschienen., Die Probleme kommen eher in der Wachstumsphase. In späteren Finanzierungsrunden stammen weniger als 15 Prozent des Kapitals von deutschen Investoren. Die Wertschöpfung entsteht bei uns, aber die Kontrolle wandert nach London, New York und ins Silicon Valley. Genau hier liegt ein europäisches ...

Diese Wut kann auch in Deutschland ausbrechen

lun, 26/10/2026 - 10:20
Wenn Menschen das Gefühl haben, es nicht mehr zu schaffen, entsteht daraus eine enorme Wut. Die Politik muss gezielt helfen, statt Signale an die Falschen zu senden. , Frankreich brennt, auch in Griechenland gibt es Demonstrationen. Was Anfang Oktober als Schülerprotest gegen marode Schulen begann, ist am vergangenen Wochenende zu landesweiten Massenprotesten gegen die explodierenden Lebenshaltungskosten geworden: mehr als eine halbe Million Menschen auf den ...

Tankrabatt-Monitor: Weitergabe zuletzt wieder etwas höher

jeu, 22/10/2026 - 13:32
Drei Wochen nach Einführung des Tankrabatts zieht Wettbewerbsexperte Tomaso Duso, Leiter der Abteilung Unternehmen und Märkte im Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), Zwischenbilanz. Täglich verfolgt der Tankrabatt-Monitor des DIW Berlin die Preisentwicklung für Benzin und Diesel ...

Bauwirtschaft könnte Bauleistung ohne Mehrbeschäftigung deutlich steigern

mer, 21/10/2026 - 10:01
Hoher Baubedarf erfordert mehr Kapazitäten in der Bauwirtschaft – Arbeitskräftemangel macht Erhöhung der Arbeitsproduktivität erforderlich – Bauleistung könnte ohne Mehrbeschäftigung um rund zwölf Prozent höher liegen – Moderne Produktionsmethoden müssten dazu schneller und flächendeckender ...

11. ÖAW-STAT Lecture: Sabine Zinn über die Bedeutung von Langzeitstudien für evidenzbasierte Politik

mar, 20/10/2026 - 16:58
Wie lassen sich gesellschaftlicher Wandel, soziale Ungleichheiten und individuelle Lebensverläufe über die Zeit hinweg verstehen? Mit dieser Frage beschäftigt sich die 11. ÖAW-STAT Lecture am 21. Oktober 2026 in Wien. Zu Gast ist Sabine Zinn, Direktorin des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) am ...

Ja, Migranten zahlen Ihre Rente

lun, 19/10/2026 - 11:29
Eine ehrliche Bilanz zeigt: Zugewanderte sind keine Last für die Sozialsysteme, sondern eine ihrer wichtigsten Stützen. Lesen Sie hier die Live-Debatte nach., Wer zahlt eigentlich die Rente der Babyboomer? Wer pflegt unsere Eltern, wenn sie Hilfe brauchen? Und wer verhindert, dass die Beiträge für Rente, Gesundheit und Pflege noch schneller steigen? Die ehrliche Antwort auf alle drei Fragen lautet: zunehmend Menschen, die nicht in Deutschland geboren ...

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