Export bans are frequently used as trade policy instruments to stabilise domestic prices, but they often generate unintended consequences. This study examines the effects of Indonesia's palm oil export ban, introduced in April 2022 and lifted in May 2022, on the performance of the global agricultural sector and the stock markets of palm oil–producing countries. Drawing on a conceptual framework, we develop hypotheses regarding how stock indices with different industrial compositions respond to such trade policy interventions. Using an event study methodology, we analyse daily stock market data from palm oil–producing countries as well as a global agriculture-specific MSCI index. The analysis encompasses both nationally diversified stock indices and a global sector–specific index. The results reveal statistically significant negative cumulative abnormal returns for the global agricultural index following the introduction of the export ban, whereas national cross-industry indices show statistically insignificant reactions. Following the lifting of the ban, the global agricultural index experienced statistically significant positive cumulative abnormal returns, whereas national indices exhibited mixed and statistically insignificant responses. These findings are consistent with the conceptual framework, suggesting that the policy primarily affected the global agricultural sector while leaving diversified national stock markets largely unaffected. Importantly, the effects associated with the introduction and subsequent lifting of the ban did not fully offset each other, resulting in an overall negative net effect on the global agricultural index.
Export bans are frequently used as trade policy instruments to stabilise domestic prices, but they often generate unintended consequences. This study examines the effects of Indonesia's palm oil export ban, introduced in April 2022 and lifted in May 2022, on the performance of the global agricultural sector and the stock markets of palm oil–producing countries. Drawing on a conceptual framework, we develop hypotheses regarding how stock indices with different industrial compositions respond to such trade policy interventions. Using an event study methodology, we analyse daily stock market data from palm oil–producing countries as well as a global agriculture-specific MSCI index. The analysis encompasses both nationally diversified stock indices and a global sector–specific index. The results reveal statistically significant negative cumulative abnormal returns for the global agricultural index following the introduction of the export ban, whereas national cross-industry indices show statistically insignificant reactions. Following the lifting of the ban, the global agricultural index experienced statistically significant positive cumulative abnormal returns, whereas national indices exhibited mixed and statistically insignificant responses. These findings are consistent with the conceptual framework, suggesting that the policy primarily affected the global agricultural sector while leaving diversified national stock markets largely unaffected. Importantly, the effects associated with the introduction and subsequent lifting of the ban did not fully offset each other, resulting in an overall negative net effect on the global agricultural index.
La Synergie des syndicats des enseignants de la RDC suspend son mouvement de grève, tout en dénonçant la « démotivation » du personnel enseignant. La décision a été prise samedi 12 septembre à Kinshasa, à l’issue d’une assemblée générale d’évaluation du mouvement.
Nach einem Todesfall in der Mietwohnung denkt niemand zuerst an Paragrafen. Trotzdem laufen ab dem Todestag mehrere Fristen, die sich später nicht zurückdrehen lassen. Der Mietvertrag endet nämlich nicht mit dem Tod des Mieters. Das Mietverhältnis besteht weiter, mit Miete, Nebenkosten und allen übrigen Verpflichtungen, bis jemand es aktiv beendet. Wer in diesen Wochen weiß, welche Rechte und Pflichten gelten, spart dem Nachlass Monatsmieten und sich selbst viele Wege.
Was passiert mit dem Mietvertrag, wenn der Mieter stirbt?Beim Tod des Mieters wechselt das Mietverhältnis automatisch die Seite. Das Bürgerliche Gesetzbuch regelt in drei aufeinander aufbauenden Paragrafen, welche Personen nachrücken:
Wer eintritt, muss nicht bleiben. Eintrittsberechtigte Personen können innerhalb eines Monats erklären, dass sie das Mietverhältnis nicht fortsetzen möchten. Wer das Mietverhältnis dagegen behalten möchte, muss nichts weiter tun. Lebt ein Teil der Familie im Ausland, dauert allein die Erbenermittlung oft Wochen, und es stellt sich zusätzlich die Frage, was die EU-Erbrechtsverordnung für das eigene Erbrecht bedeutet.
Wer darf die Wohnung des verstorbenen Mieters betreten und herrichten?Der Vermieter hat zwar den Zweitschlüssel, aber kein Zutrittsrecht. Nach dem Tod des Mieters gehört die Wohnung mitsamt Inhalt zum Nachlass, und der steht den Erben zu. Wer eigenmächtig aufschließt, ausräumt oder entsorgt, riskiert Schadensersatzforderungen, sobald sich doch noch ein Erbe meldet. Zulässig ist der Zutritt mit Einverständnis der Erben, mit Zustimmung eines bestellten Nachlasspflegers oder wenn ein wichtiger Grund vorliegt, etwa ein Wasserschaden.
Der letzte Fall führt zur unangenehmsten Frage des ganzen Ablaufs. Wird ein Mensch erst nach Tagen oder Wochen gefunden, ist die Wohnung kein Fall mehr für Eimer und Wischmopp: Körperflüssigkeiten ziehen in Estrich, Dielen und Dämmung, der Geruch setzt sich im Putz fest, und es bleiben Rückstände zurück, die als biologisch kontaminiert gelten. Dafür gibt es spezialisierte Fachbetriebe, die mit Schutzausrüstung, Desinfektion und Geruchsneutralisation arbeiten. Eine Gründliche Tatortreinigung in Hamburg umfasst neben der Desinfektion auch den Rückbau betroffener Bauteile und die fachgerechte Entsorgung, bevor die Wohnung überhaupt wieder betreten oder an den Vermieter übergeben werden kann. Hinterbliebene sollten diese Arbeit niemandem aus der Familie zumuten, und eine gewöhnliche Reinigungsfirma darf sie meist gar nicht übernehmen.
Biologische Rückstände sind Sache eines Fachbetriebs, nicht der Hinterbliebenen. Welche Fristen laufen, und wann greift das Sonderkündigungsrecht?Nach dem Tod des Mieters starten mehrere Fristen gleichzeitig, und sie laufen unterschiedlich schnell.
Frist Dauer Beginn Sterbefall beim Standesamt melden in der Regel 3 Werktage Todestag Sonderkündigungsrecht (§ 564 BGB) innerhalb eines Monats Kenntnis vom Tod des Mieters Gesetzliche Kündigungsfrist danach 3 Monate Zugang der Kündigung Erbschaft ausschlagen (§ 1944 BGB) 6 Wochen Kenntnis von Erbfall und BerufungDas Sonderkündigungsrecht bedeutet: Erbe und Vermieter dürfen innerhalb eines Monats nach Kenntnis vom Tod des Mieters außerordentlich mit der gesetzlichen Frist kündigen. So steht es im Wortlaut von § 564 BGB. Wird die Monatsfrist versäumt, besteht nur noch die Möglichkeit einer vertraglichen Kündigung, und die dauert oft länger. Praktisch heißt das: Selbst wenn alle zügig handeln, zahlt der Nachlass rund vier Monate Miete für eine Wohnung, in der niemand mehr wohnt. Wer früher zurückgeben möchte, kann mit dem Vermieter einen Aufhebungsvertrag schließen oder einen neuen Mieter vorschlagen. Einen Anspruch darauf gibt es nicht, die Bereitschaft aber oft.
Die wichtigsten Fristen nach einem Todesfall in der Mietwohnung im Überblick. Wer zahlt die Miete, und was kann der Vermieter verlangen?Solange das Mietverhältnis besteht, hat der Vermieter Anspruch auf die Mietzahlungen. Aufkommen muss dafür der Nachlass. Erben haften für Nachlassverbindlichkeiten nach § 1967 BGB grundsätzlich auch mit dem eigenen Vermögen, können ihre Haftung aber auf den Nachlass beschränken, etwa über eine Nachlassverwaltung. Reicht das Vermögen des verstorbenen Mieters nicht aus, bleibt der Vermieter im schlimmsten Fall auf seiner Forderung sitzen.
Für Hinterbliebene folgt daraus eine klare Reihenfolge: erst prüfen, dann handeln. Wer Hausrat abtransportiert, Verträge kündigt oder Rechnungen begleicht, kann damit die Erbschaft stillschweigend annehmen und verliert das Recht, sie auszuschlagen. Die sechs Wochen sind knapp bemessen, und sie laufen auch dann, wenn die Beerdigung noch aussteht.
Überschuldete Nachlässe kommen häufiger vor, als viele Erben erwarten. Ein nüchterner Blick auf Kontoauszüge, Mahnungen und laufende Verträge gehört deshalb in die erste Woche.
Was tun, wenn keine Erben auffindbar sind?Manchmal gibt es keine Angehörigen, oder niemand meldet sich. Dann hilft dem Vermieter das Nachlassgericht: Auf Antrag bestellt es nach § 1960 BGB einen Nachlasspfleger, der die Wohnung sichert, das Mietverhältnis kündigt und offene Zahlungen regelt. Die Kosten der Nachlasspflegschaft übernehmen die Erben aus dem Vermögen des Verstorbenen; ist nichts vorhanden, springt die Staatskasse ein. Für Vermieter ist die Nachlasspflegschaft der einzige rechtssichere Weg zu einer leeren Wohnung.
Der Antrag ist formlos möglich. Sinnvoll sind Sterbeurkunde, Mietvertrag und eine kurze Aufstellung, wie erfolglos nach Erben gesucht wurde. Bis der Nachlasspfleger bestellt ist, vergehen erfahrungsgemäß mehrere Wochen, in denen die Miete weiterläuft.
Sterbeurkunde, Erbschein und Mietvertrag gehören als Erstes auf den Tisch. Welche Unterlagen brauchen Angehörige?Ohne Papiere geht bei Vermietern, Banken und Versorgern wenig. Diese Dokumente sollten vorliegen, bevor der erste Termin ansteht:
Bei der Rückgabe der Wohnung gilt derselbe Maßstab wie bei jedem anderen Auszug: besenrein, Schlüssel vollständig, Schäden dokumentiert. Wer unsicher ist, wer für welchen Mangel geradesteht, erkennt in der Debatte um rechtliche Grauzonen beim privaten Umzug viele der gleichen Fragen wieder. Für die Räumung selbst hilft dieselbe Systematik wie bei einer stressfrei geplanten Umzugs-Checkliste: Raum für Raum, mit Liste und festen Terminen. Die Arbeitskosten einer beauftragten Haushaltsauflösung lassen sich als haushaltsnahe Dienstleistung nach § 35a EStG absetzen, mit 20 Prozent und gedeckelt bei 4.000 Euro im Jahr.
Das Wichtigste in KürzeDiese Übersicht ist eine allgemeine Information und ersetzt keine Rechtsberatung im Einzelfall. Wo viel Geld oder ein überschuldeter Nachlass im Spiel ist, lohnt der Gang zum Fachanwalt für Erb- oder Mietrecht. Ein Beratungsgespräch kostet meist weniger als der Monat Miete, den man ohne rechtzeitige Kündigung zu viel zahlt.
Der Beitrag Todesfall Mietwohnung: Fristen nach dem Tod des Mieters erschien zuerst auf Neurope.eu - News aus Europa.
A delegate walking past a billboard at the Africa Food Systems Forum at Kigali Convention Centre in Rwanda's capital. Credit: Farai Shawn Matiashe/IPS
By Farai Shawn Matiashe
KIGALI, Sep 14 2026 (IPS)
When the African continent experiences erratic rains, crops fail, leaving millions of people facing hunger.
Approximately 95% of Africa’s arable land depends heavily on rainfall, which is vulnerable to climate shocks such as drought.
El Niño-induced drought expected to hit some parts of Africa, particularly southern Africa, is going to worsen the situation.
At the Africa Food Systems Forum in Kigali, Rwanda, governments and development partners are calling for more investment in irrigation systems to reduce dependence on rain-fed agriculture by farmers, including small holders who make up 80% of all farmers in sub-saharan Africa.
Building More Irrigation Systems
Only 5% of Africa’s arable land is under irrigation. Asia irrigates about 7 times more than Africa, as it holds about three-quarters of the entire world’s irrigated land.
“Some irrigation systems have been developed. The task now is to take it to scale,” said Nigeria’s Minister of Agriculture, Senator Abubakar Kyari, at a side event organised by the International Water Management Institute (IWMI). “The technology is there and the workforce is there. What we need is collective action.”
IWMI is a global research organisation addressing water challenges in developing countries, working with governments, civil society, and businesses.
When El Niño hit the southern Africa region in the 2023/2024 agriculture season, it triggered one of the driest mid-seasons in over 40 years. It devastated rain-fed maize production, leaving over 26 million people facing hunger in Botswana, Lesotho, Malawi, Namibia and Zambia.
These countries declared national drought disasters to mobilise resources from the public purse, private sector and humanitarian agencies.
In preparing for the next El Nino, Abubakar said agriculture cannot remain at the mercy of the seasons. He said Africa should sustainably manage and deploy its vast water schemes. “This is not a continent of scarcity but of strategic abundance,” he said. “Our task now is not to apportion blame but to break that cycle.”
Africa holds about 9% of the world’s renewable freshwater systems.
Abubakar proposed the adoption and operationalisation of the African Union Framework on Irrigation Development and Agricultural Water Management to enhance water control and increase farmer-led irrigation. This framework is a continental blueprint published in 2020 to boost food security, adapt to climate change, and modernise agriculture across member states.
Abubakar said there is a need to innovate financing to close the investment gap and to strengthen transboundary water appropriation. “We must move from sharing drops to sharing benefits. Establishment of enforceable cooperative frameworks. To scale up climate-smart irrigation and put farmers at the centre of irrigation development. Also to open opportunities for young people in irrigated value chains,” he said
“We must turn continental commitments into actionable delivery. We have articulated the future we want. We must translate that.”
Policy is key to enabling a working, favourable environment for increasing investment in the agriculture sector.
Speaking at the same event, Vincent Kabuti, Irrigation Secretary in the Ministry of Water, said governments should be able to put in place mechanisms for farmers to hold the government accountable.
He said large commercial irrigation systems are essential in complementing farmer-led irrigation systems.
“We have a lot of water, but it is the investment that we do not have,”
Preparing for the next El Niño
Southern Africa expects the next El Niño in the 2026/2027 agricultural season, according to scientists.
The weather phenomenon was officially declared on 11 June by the US National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA). NOAA confirmed that ocean temperatures in equatorial areas of the Pacific Ocean had remained more than 0.5 °C above average for several months.
El Niño occurs when trade winds in the Pacific reverse direction, causing warmer water to flow into central and eastern areas of the world’s largest ocean.
In Africa, it normally brings El contrasting weather extremes, causing severe droughts in southern Africa and heavy, flood-triggering rains across East Africa.
Drier conditions, which scientists are anticipating, are expected to threaten staple crop yields like maize in southern Africa. Reduced food security risks compounding pressure on food price inflation and acute malnutrition among children.
Abubakar said irrigation systems cushion farmers from droughts and boost food security, create jobs and boost the livelihoods of approximately 439 million Africans living in extreme poverty.
Tilahun Amede, a director of Climate Sustainable Productivity and Resilience at Alliance for a Green Revolution in Africa (AGRA), an institution focused on scaling agricultural innovations that help smallholder farmers towards increased incomes, better livelihoods, and improved food security, said countries must integrate water in every aspect of agriculture. “African governments must invest in water and irrigation systems,” he said.
“We also need to create a market for farmers to increase their incomes so that they can adopt irrigation systems.”
IPS UN Bureau Report
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