PDF/EPUB Cite Share options Information, rights and permissions Metrics and citations Figures and tables Abstract In 2004 the European Union (EU)’s membership grew from 15 to 25 member states. This article analyses how the EU used this ‘big bang enlargement’ to promote horizontal and vertical expansion to its role as a global development actor. It describes how the Union’s larger membership realised considerable horizontal expansion, primarily by increasing the development cooperation budget managed by the EU institutions. The global financial crisis, austerity measures in its member states as well as legal and institutional changes, however, hampered vertical expansion, with many member states failing to sufficiently increase their own national budgets and efforts to promote coordination and harmonisation delivering limited results. The understanding of the task division between the EU and its member states has evolved with the EU having gained a stronger role as a global development actor in its own right. This article contextualises and describes these expansion patterns by analysing key policy trends in the period 2000–2025 in a historical and international perspective and contributes new evidence to the literature on international organisation expansion.
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PDF/EPUB Cite Share options Information, rights and permissions Metrics and citations Figures and tables Abstract In 2004 the European Union (EU)’s membership grew from 15 to 25 member states. This article analyses how the EU used this ‘big bang enlargement’ to promote horizontal and vertical expansion to its role as a global development actor. It describes how the Union’s larger membership realised considerable horizontal expansion, primarily by increasing the development cooperation budget managed by the EU institutions. The global financial crisis, austerity measures in its member states as well as legal and institutional changes, however, hampered vertical expansion, with many member states failing to sufficiently increase their own national budgets and efforts to promote coordination and harmonisation delivering limited results. The understanding of the task division between the EU and its member states has evolved with the EU having gained a stronger role as a global development actor in its own right. This article contextualises and describes these expansion patterns by analysing key policy trends in the period 2000–2025 in a historical and international perspective and contributes new evidence to the literature on international organisation expansion.
Was früher selbstverständlich war, ist heute eher wie eine Entscheidung, die man bewusst trifft – oder eben nicht. Paare pendeln zwischen Romantik und Realität, zwischen Tradition und dem Wunsch, ihr Leben freier zu gestalten. Manche sehnen sich nach dem feierlichen Moment, in dem alles offiziell wird. Andere fühlen sich wohler, wenn ihre Beziehung ohne festgezurrte Regeln wächst. Genau diese Mischung macht die Frage spannend: Braucht man ein Versprechen auf Papier, um sich sicher zu sein, dass man gemeinsam durchs Leben gehen will?
Warum viele weiterhin „Ja“ sagenAuch wenn die Zahl der Eheschließungen in Deutschland weiterhin kontinuierlich sinkt, hat für viele Menschen die Ehe immer noch einen Zauber, der sich durch moderne Lebensmodelle nicht verdrängen lässt. Sie mögen die Klarheit, die entsteht, wenn eine Beziehung einen festen Rahmen bekommt. Eine Hochzeit schafft genau das: ein Ritual, das öffentlich zeigt, dass zwei Menschen sich bewusst füreinander entscheiden. Dieses Gefühl von Verbindlichkeit ist nicht altmodisch, sondern für viele beruhigend.
Auch der soziale Aspekt zählt. Familien freuen sich, weil sie das Gefühl haben, dass etwas „richtig“ gemacht wird. Es entsteht ein Moment der Gemeinschaft, der selten geworden ist und den man nicht spontan reproduzieren kann. Dazu kommen kleine Gesten, die tiefer gehen, als man denkt – ein gemeinsam gestaltetes Fest, ein Versprechen vor Zeugen oder ein individuell gestalteter Ehering, der im Alltag kaum auffällt und doch leise wirkt.
Und ja, für manche fühlt sich eine Beziehung erst dann vollständig an, wenn sie offiziell ist. Nicht weil die Liebe sonst weniger wert wäre, sondern weil ein Rahmen dabei hilft, die Beziehung zu einem bewussten Bekenntnis zu machen, das Kraft gibt.
Warum andere bewusst verzichtenGleichzeitig wächst die Zahl der Paare, die sich gegen die Ehe entscheiden, ohne dass die Beziehung dadurch weniger stabil wäre. Viele möchten ihre Verbindung lieber frei gestalten, ohne Formulare oder formale Pflichten. Sie mögen das Gefühl, dass ihre Beziehung jeden Tag neu gewählt wird – freiwillig und nicht, weil sie vertraglich daran gebunden sind. Das Leben ist kompliziert genug, und manche Paare finden Sicherheit gerade in der Flexibilität.
Dazu kommen Lebensmodelle, die früher kaum denkbar waren. Partner arbeiten in verschiedenen Städten, pendeln zwischen Ländern, ziehen temporär für Projekte ins Ausland. Eine klassische Ehe passt nicht immer in diese bewegliche Struktur. Viele Paare halten ihre Beziehung bewusst leicht, ohne dass sie inhaltlich weniger tief ist. Manche möchten finanziell unabhängig bleiben, gerade wenn Vermögen, Schulden oder berufliche Risiken eine Rolle spielen. Und in einigen Ländern sind die steuerlichen Vorteile der Ehe ohnehin geringer geworden.
Diese Paare verzichten nicht auf Nähe – sie definieren sie einfach anders. Was sie verbindet, ist ein sehr heutiger Gedanke: Man bleibt zusammen, weil man bleiben will, nicht weil man es irgendwann versprochen hat.
Was gute Beziehungspflege brauchtOb verheiratet oder nicht spielt erstaunlich wenig Rolle, wenn der Alltag erst einmal läuft. Wirklich entscheidend ist, wie zwei Menschen miteinander umgehen und kommunizieren, besonders dann, wenn der Zauber des Anfangs abklingt. Paare, die lange zusammenbleiben, entwickeln eine Art gemeinsames Betriebssystem: Sie wissen, wie sie Konflikte angehen, wie viel Nähe sie brauchen und wann es sinnvoller ist, sich Raum zu geben. Das passiert nicht durch ein Ritual, sondern durch Übung.
Viele unterschätzen, wie sehr kleine Dinge wirken. Ein ehrliches Nachfragen nach einem schlechten Tag. Das bewusste Aussprechen von Erwartungen, statt still zu hoffen, dass der andere sie errät. Sich gemeinsam über die langweiligen, nervigen Stellen des Lebens wuppen – Steuerkram, Familienbesuche, Krankheitsphasen. Das alles schafft Bindung, egal, ob die Beziehung offiziell ist oder nicht.
Und noch etwas: Stabilität entsteht nicht dadurch, dass zwei Menschen identisch ticken. Im Gegenteil. Manchmal funktioniert eine Partnerschaft gerade dann gut, wenn man akzeptiert, dass der andere eigene Rituale, Macken und Prioritäten hat. Paare, die das können, halten länger durch – unabhängig davon, ob sie verheiratet sind oder einfach gemeinsam durchs Leben navigieren.
Fragen, die bei der Entscheidung helfenWer klären will, ob eine Hochzeit sinnvoll ist, sollte weit über Blumenfarben und Gästelisten hinausdenken. Es hilft, sich anzuschauen, wie sich das eigene Leben in den nächsten Jahren entwickeln könnte – beruflich, persönlich, geografisch. Macht eine gemeinsame Rechtsform bestimmte Dinge leichter? Oder würde sie Druck erzeugen, den man gerade gar nicht brauchen kann?
Auch persönliche Werte verdienen mehr Raum, als man ihnen üblicherweise gibt. Manche Menschen brauchen ein offizielles Versprechen, um sich sicher zu fühlen. Andere fühlen sich bei allzu festen Strukturen sofort eingeengt. Und es gibt Paare, bei denen beide eine komplett entspannte Haltung haben und das Thema eher organisatorisch betrachten – und nichts davon ist falsch.
Hilfreich ist auch der Blick auf Beziehungen im Umfeld: Was wirkt stimmig? Was irritiert? Oft merkt man im Vergleich, was man selbst braucht. Das Ziel ist nicht, die perfekte Entscheidung zu treffen, sondern eine, die sich aus dem Inneren heraus logisch anfühlt.
Der Beitrag Heiraten – Ja oder Nein? erschien zuerst auf Neurope.eu - News aus Europa.