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Nachrichten und Pressemitteilungen
Mis à jour : il y a 2 heures 49 min

„Nur 67 Prozent des Tankrabatts werden an die Verbraucher*innen weitergegeben“

il y a 3 heures 59 sec

Zwei Wochen nach Einführung des Tankrabatts zieht Wettbewerbsexperte Tomaso Duso, Leiter der Abteilung Unternehmen und Märkte im Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), Zwischenbilanz. Täglich verfolgt der Tankrabatt-Monitor des DIW Berlin die Preisentwicklung für Benzin und Diesel an den Tankstellen.

Nach zwei Wochen Tankrabatt zeigt sich in unserem Tankrabatt-Monitor, dass nur rund zwei Drittel der Preissenkung von 16,7 Cent bei den Verbraucher*innen ankommen. Seit dem 1. Oktober sind die Preise in Deutschland im Durchschnitt um 10 bis 11 Cent je Liter stärker gesunken als in Frankreich, wo es keinen Rabatt gibt.

Noch deutlicher ist die Entwicklung über die Zeit. In den ersten Tagen sind die Preise um rund 12 Cent stärker gefallen als in Frankreich, beim Diesel um bis zu 13,6 Cent. Die Weitergabe ist über die Zeit kleiner geworden und liegt seit dem 8. Oktober bei durchschnittlich nur noch 9 Cent. Auch beim Tankrabatt im Frühjahr hat die sie mit der Zeit nachgelassen, damals allerdings erst gegen Ende.

Wie viel genau ankommt, hängt auch davon ab, welchen Tag vor dem Rabatt man als Referenzpunkt nimmt. Vergleicht man die Entwicklung mit dem 27. September statt mit dem 30. September, liegt die Weitergabe bei über 80 Prozent, da die Preise in Deutschland schon im September stärker gefallen sind als in Frankreich. An der Entwicklung seit dem 1. Oktober ändert der Vergleichstag aber nichts: Die Weitergabe nimmt ab.

Die Steuersenkung kommt zuerst bei Raffinerien und Großhändlern an. Ob sie weitergegeben wird, hängt vom Wettbewerb auf dieser Stufe ab. Und dort gibt es deutliche Hinweise, dass der Wettbewerb schwach ist. Das Bundeskartellamt sollte seine Untersuchungen auf der Raffinerie- und Großhandelsstufe konsequent fortführen, denn der dortige mangelnde Wettbewerb ist nicht nur in Zeiten des Tankrabatts ein Problem.


GC-1-26-Stip-e

il y a 13 heures 20 min

GC-1-26-Ref-e

il y a 13 heures 20 min

SOEP-5-26-ST

il y a 13 heures 20 min

Rente an Inflation zu koppeln hätte erhebliche Nachteile

mer, 14/10/2026 - 09:38
Würden Renten künftig mit der Inflation statt mit den Löhnen steigen, fielen Rentenerhöhungen insgesamt deutlich niedriger aus – Rentner*innen mit niedrigen Einkommen und kürzerer Lebenserwartung könnten aber profitieren, wenn die Einstiegsrente deutlich erhöht und danach nur noch mit der Inflation ...

Eine faire Pflegefinanzierung ist möglich

lun, 12/10/2026 - 10:41
Die Regierung will das Finanzloch der Pflegeversicherung durch höhere Beiträge stopfen. Dabei gäbe es gerechtere Wege – echte Solidarität und hohe Vermögen ranziehen., Die Reform der gesetzlichen Pflegeversicherung ist dringend notwendig: Die Zahl der Pflegebedürftigen in Deutschland hat sich in den vergangenen 20 Jahren auf inzwischen mehr als sechs Millionen Menschen verdreifacht. Ohne Gegenmaßnahmen droht der Pflegeversicherung bereits 2028 eine ...

DIW Berlin startet Tankrabatt-Monitor: Wie viel der Steuersenkung kommt an der Zapfsäule an?

jeu, 08/10/2026 - 13:12
Zum 1. Oktober hat die Bundesregierung die Energiesteuer auf Benzin und Diesel für drei Monate gesenkt. Rechnerisch werden die Kraftstoffe damit knapp 17 Cent pro Liter billiger. Ob diese Entlastung die Verbraucher*innen erreicht, ist bislang unklar. Die Abteilung Unternehmen und Märkte im ...

Bilanz nach Hitzesommer: Brandfläche in Deutschland mehr als doppelt so groß wie im Zehnjahresmittel

jeu, 08/10/2026 - 10:13
Zusammenfassung:

8. Oktober 2026 – in diesem Sommer haben verheerende Waldbrände für Schlagzeilen gesorgt. Im Fokus standen die Brände in den spanischen Provinzen Ávila und Madrid sowie an der französischen Atlantikküste bei Bordeaux. Doch auch Deutschland blieb nicht verschont: Ende Juli brannten bei Jüterbog in Brandenburg rund 300 Hektar auf einem ehemaligen Truppenübungsplatz, Mitte August folgte im Hürtgenwald in der Eifel der größte Waldbrand in Nordrhein-Westfalen seit Beginn der bundesweiten Aufzeichnungen 1991. Diese Studie zeigt auf Basis aktueller Satellitendaten, dass bis Ende September 2026 in der gesamten EU und auch in Deutschland die drittgrößte Fläche seit 2016 von Vegetationsbränden betroffen war. In Deutschland brannte mehr als doppelt so viel Fläche wie im Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre. Dies deutet auf eine Trendwende hin. Mit zunehmenden Hitze- und Trockenperioden dürften die ökologischen und wirtschaftlichen Folgen von Bränden deutlich zunehmen. Dies unterstreicht die Bedeutung von Klimaschutz sowie einer besseren Vorbereitung auf Vegetationsbrände, etwa durch Aufklärung der Bevölkerung und den Einsatz neuer Technik zur Brandbekämpfung.


SOEPcampus@DIW Berlin: Zwei Tage intensiver Austausch rund um die SOEP-Daten

mer, 07/10/2026 - 17:04
Diese Woche begrüßte das SOEP 30 Teilnehmende aus dem In- und Ausland zum jährlich stattfindenden Präsenzworkshop von SOEPcampus. Das Trainingsprogramm des SOEP richtet sich an Wissenschaftler*innen, die mit den Studiendaten forschen möchten, und bietet maßgeschneiderte Formate der ...

Deutschlands fiskalpolitische Kehrtwende könnte Wirkung der EZB-Zinspolitik schwächen

mer, 07/10/2026 - 09:39
Leitzinserhöhungen belasten Staatshaushalte der Euroländer über Zinsausgaben und schwächere Konjunktur sehr unterschiedlich – DIW-Studie schätzt fiskalpolitische Reaktion der Länder und deren Einfluss auf Wirtschaftsleistung und Inflation – Konsolidierende Länder verlieren mehr Wirtschaftsleistung ...

KI gehört nicht in private Hände

mar, 06/10/2026 - 10:51
Die Instrumente der Ökonomik sind kontraproduktiv, um gegen die existenziellen Risiken der Künstlichen Intelligenz anzugehen., Künstliche Intelligenz (KI) kann die Welt zum Besseren verändern wie keine Technologie zuvor. Gleichzeitig ist sie dabei, zur größten existenziellen Bedrohung zu werden, die die Menschheit je erfahren hat. Die derzeit kursierenden Vorschläge, diese Gefahr zu reduzieren, sind völlig unzureichend. ...

Vergesellschaftung der Wohnungsunternehmen in Berlin belastet den Haushalt und schafft keine zusätzliche Wohnung

lun, 05/10/2026 - 11:03
Zusammenfassung:

Nach dem Sieg der Partei Die Linke bei den Landtagswahlen in Berlin spielt die Vergesellschaftung großer Wohnungsunternehmen in den Gesprächen über die nächste Landesregierung eine zentrale Rolle. In Berlin fehlen Wohnungen, und die Mieten steigen seit Jahren. Die Linke fordert daher eine Vergesellschaftung großer Wohnungsunternehmen. Was dies den Landeshaushalt kosten würde, hängt von der Höhe der Entschädigung und künftiger Mieten ab. In der vorliegenden Studie werden Szenarien mit Entschädigungssummen zwischen acht und 29 Milliarden Euro und unterschiedlichen Mieteinnahmen berechnet. Selbst bei einer Miete von acht Euro pro Quadratmeter, was in etwa dem heutigen Mietniveau in den Beständen entspricht, müsste der Landeshaushalt ab einer Entschädigungshöhe von 21 Milliarden Euro jährlich Millionenbeträge zuschießen, bei niedrigeren Mieten steigen die Zuzahlungen entsprechend. Nicht nur die Belastungen für den Landeshaushalt wären enorm, auch die Wirkungen auf den Wohnungsmarkt wären verheerend. Die Vergesellschaftung schafft keinen zusätzlichen Wohnraum und würde Investoren verschrecken. Damit wirkt sie sowohl auf das Angebot als auch auf die Nachfrage in die falsche Richtung: Das Angebot dürfte weiter schrumpfen, die Nachfrage wegen der günstigeren Mieten aber steigen.


Diese Lücke der Wiedervereinigung wird zu oft übersehen

lun, 05/10/2026 - 09:51
Private Vermögen sind zwischen Ost und West sehr ungleich verteilt. Die Kluft droht weiter zu wachsen. Es sei denn, die Politik ändert etwas Grundlegendes., Die vergangenen 36 Jahre waren wirtschaftlich eine große Erfolgsgeschichte für Ostdeutschland, auch wenn häufig der gegenteilige Eindruck vermittelt wird. Beschäftigung, Löhne, Einkommen und Lebensstandard haben sich fast überall im Osten dem Westen angenähert. Zwar liegt das durchschnittlich ...

SOEP-Core-Daten 1984–2025 (v42) ab jetzt erhältlich 

jeu, 01/10/2026 - 15:05
Alle registrierten Datennutzer*innen können die neueste Datenedition v42 (DOI: 10.5684/soep.core.v42eu) ab sofort über unser Online-Bestellformular bestellen.   Auf Deutsch: http://www.diw.de/SOEPbestellungAuf Englisch: http://www.diw.de/SOEPorder Die wichtigsten Neuigkeiten für die v42: ...

SOEP-Core-Daten 1984–2025 (v42) ab jetzt erhältlich 

jeu, 01/10/2026 - 15:05
Alle registrierten Datennutzer*innen können die neueste Datenedition v42 (DOI: 10.5684/soep.core.v42eu) ab sofort über unser Online-Bestellformular bestellen.   Auf Deutsch: http://www.diw.de/SOEPbestellungAuf Englisch: http://www.diw.de/SOEPorder Die wichtigsten Neuigkeiten für die v42: ...

Herzlich Willkommen Alessia Pulvirenti

jeu, 01/10/2026 - 13:01
Alessia ist seit 2025 Doktorandin an der Berlin School of Economics und dem DIW Graduate Center und verstärkt unser Team in der Abteilung Kriminalität, Arbeit und Ungleichheit als wissenschaftliche Mitarbeiterin. Sie hat ihren M.Sc. in Economic and Social Sciences an der Bocconi-Universität in ...

DIW-Konjunkturbarometer sinkt im September leicht, Erholung bleibt fragil

mer, 30/09/2026 - 10:32
Das Konjunkturbarometer des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) gibt im September leicht nach. Nach dem deutlichen Anstieg im August sinkt der Index um einen halben Punkt auf nun 95,9 Punkte und bleibt damit unterhalb der neutralen 100-Punkte-Marke, die ein durchschnittliches ...

Elektroautos vor Rekordjahr – Kaufprämie setzt Impulse, genaue Wirkung aber unklar

mer, 30/09/2026 - 09:41
Markt für Elektroautos in Deutschland wächst stark – Kaufprämie gibt Impulse, gefragt sind vor allem rein batterieelektrische und günstigere Autos – Klima-, sozial- und industriepolitische Wirkung der Prämie bisher aber unklar – Förderung von Plug-in-Hybriden sollte rasch auslaufen – Klare ...

Registrieren Sie sich jetzt für den „3. Leibniz Open Science Day 2026: Scientific Rigor and Collaborative Research in the Age of AI“

lun, 28/09/2026 - 17:03
SOEP/DIW Berlin (zusammen mit ZBW, WZB, RWI und Lab²) freut sich, bekannt zu geben, dass die Anmeldung für den „3. Leibniz Open Science Day 2026: Scientific Rigor and Collaborative Research in the Age of AI“ ab sofort möglich ist. Die Veranstaltung findet am 17. November 2026 in den Räumen der ...

SOEPcampus - Learn to use the SOEP over lunch: Online-Workshopreihe im November 2026

lun, 28/09/2026 - 16:28
Im November 2026 kehrt unsere Online-Seminarreihe "SOEPcampus: Learn to use the SOEP over lunch" mit einem letzten Online-Workshop zurück. Der Workshop bietet eine umfassende, praxisnahe Einführung in die Daten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP). Die Teilnehmenden lernen den Inhalt der Studie, ...

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