Die Europäische Union und Indien haben ein umfassendes Freihandelsabkommen beschlossen. Welche Bedeutung das hat, kommentiert die Handelsexpertin des DIW Berlin, Sonali Chowdhry:
Das Freihandelsabkommen zwischen der Europäischen Union und Indien ist von großer Bedeutung. Die bilaterale Partnerschaft gewinnt nach einem langen Verhandlungsprozess, der 2007 begann und wiederholt ins Stocken geriet, die nun dringend benötigte Dynamik. Indien wird bis 2026 voraussichtlich um 7,3 Prozent wachsen und in den kommenden Jahren zu einer der drei größten Volkswirtschaften der Welt aufsteigen. Die EU kann es sich kaum leisten, ihre Präsenz auf diesem Markt nicht auszubauen.
Das Abkommen baut auf den bilateralen Handelsbeziehungen zwischen der EU und Indien auf, die bereits mehr als 170.000 Käufer-Lieferanten-Beziehungen zwischen indischen und EU-Unternehmen umfassen. Durch den Abbau von Zöllen und anderen Handelshemmnissen in Schlüsselindustrien eröffnet das Abkommen EU-Exporteuren in vielen Sektoren wie Automobil, Maschinenbau und Getränken neue Möglichkeiten. Gleichzeitig wird sich der Marktzugang für indische Exporte wie Arzneimittel, IT-Dienstleistungen und Textilien verbessern.
Über diese unmittelbaren wirtschaftlichen Vorteile hinaus erfüllt das Abkommen eine weitere wichtige Funktion, die nicht unterschätzt werden sollte: Es ist eine Versicherungspolice in der derzeitigen unsicheren Lage. Denn die im Rahmen von Freihandelsabkommen eingegangenen Verpflichtungen sorgen für Transparenz und Vorhersehbarkeit im internationalen Handel und in der globalen Governance, die anderswo untergraben werden. Solche Freihandelsabkommen schützen das globale Handelssystem und verhindern, dass es in eine Spirale des Protektionismus gerät.
Der Wirtschaftsflügel der CDU hat vorgeschlagen, das Recht auf Teilzeitarbeit abzuschaffen, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Dies kommentiert Katharina Wrohlich, Leiterin der Forschungsgruppe Gender Economics im DIW Berlin, wie folgt:
Die Abschaffung des Rechtsanspruchs auf Teilzeit würde den Fachkräftemangel in Deutschland nicht lösen. Besser wäre es, an anderer Stelle anzusetzen: Zum einen müssten das Angebot und die Qualität der Kinderbetreuung deutlich verbessert werden, denn nicht alle Frauen arbeiten freiwillig in Teilzeit – manche würden gerne ihre Arbeitszeit erhöhen, können dies aber aufgrund mangelnder Kinderbetreuung nicht.
Zum anderen müssten die finanziellen Anreize zur Mehrarbeit speziell für die Gruppe erhöht werden, die derzeit besonders häufig in Teilzeit ist: verheiratete Frauen. Eine Reform des Ehegattensplittings könnte eine höhere Wochenarbeitszeit für Frauen finanziell deutlich attraktiver machen. Das jetzige Steuersystem belohnt vor allem die Aufteilung, dass einer Vollzeit arbeitet und (meist) eine im Minijob. Dementsprechend sollte auch die Minijob-Regelung reformiert und auf Schüler*innen, Studierende und Rentner*innen begrenzt werden. Durch eine solche Reform wäre eine gleichmäßigere Aufteilung der Erwerbs- und Sorgearbeit für Paare attraktiver. Dies wäre nicht nur aus arbeitsmarktpolitischer, sondern auch aus gleichstellungspolitischer Perspektive wichtig: Es würde die ökonomische Eigenständigkeit von Frauen erhöhen und hätte nicht zuletzt auch einen positiven Einfluss auf deren Alterseinkünfte."
Accusations de répression, tensions avec le pouvoir, pressions sur les médias et le monde académique : en déplacement du 21 au 24 janvier, une délégation du Parlement européen a exprimé de vives préoccupations concernant les libertés publiques et les pressions sur la société civile en Serbie, ravivant les doutes sur l'avenir du processus d'adhésion.
- Articles / Serbie, Courrier des Balkans, Vucic, Questions européennes, PolitiqueDie Abteilung Makroökonomie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) analysiert gesamtwirtschaftliche Zusammenhänge mit empirischen und theoretischen Methoden. Die Forschungsarbeiten der Abteilung ordnen sich den drei Themenbereichen Konjunkturpolitik der europäischen Währungsunion, Makroökonomie und Verteilung und Makroökonomische Aspekte des Klimawandels zu. In den Forschungsarbeiten werden Modelle entwickelt und Datensätze generiert. Die Forschungsergebnisse bilden die Grundlage für die Infrastruktur der Prognose und Politikberatung. So fließen die Ergebnisse direkt in die Prognosen des DIW Berlin und die Gemeinschaftsdiagnose ein.
Wir suchen zum nächstmöglichen Zeitpunkt zwei studentische Hilfskräfte (w/m/d) für jeweils 12 Wochenstunden.
La Macédoine du Nord fait face à une demande croissante de services pour personnes âgées, alors que plus d'un quart de la population a dépassé les 60 ans. Mais l'offre reste insuffisante et inégalement accessible, laissant de nombreuses familles dans une situation de précarité sociale.
- Articles / Courrier des Balkans, Retraites, Macédoine du Nord, Société, Populations, minorités et migrationsEntre adhésion assumée, prudence diplomatique et silences calculés, l'initiative de Donald Trump visant à créer un « Conseil de paix » révèle les lignes de fracture au sein des Balkans. Tandis que l'Albanie se range du côté de Washington, la Slovénie, la Roumanie ou la Grèce avancent avec retenue. Le Kosovo et la Turquie ont confirmé leur participation.
- Le fil de l'Info / Courrier des Balkans, USA Balkans, Israël-Palestine , Albanie, Croatie, Grèce, Roumanie, Serbie, Slovénie, TurquieCe livre est le résultat des recherches d'un collectif : douze chercheurs albanais, bulgares, français et grecs, anthropologues et géographes travaillant au sein d'un projet de recherche sur les Balkans au début des années 2010.
L'objectif est alors d'étudier les expériences du changement dans cette région de l'Europe, à partir de perspectives « par le bas ». Des terrains se forment, des objets se dessinent, des idées s'échangent.
Les expériences communes dont il est question dans cet (…)
La construction d'une station d'épuration des eaux cristallise les tensions politiques du Monténégro. Les partis pro-serbes, relayés par Belgrade, entretiennent l'opposition des habitants du village de Botun, menaçant de quitter le gouvernement. Décryptage.
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