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Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung

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Nachrichten und Pressemitteilungen
Updated: 19 hours 21 min ago

DIW-Vorschlag zur Erbschaftsteuer könnte Zahl der Steuerpflichtigen halbieren und Belastungen gerechter verteilen

Wed, 21/01/2026 - 09:03
Für die Erbschaftsteuerreform sollten Steuerprivilegien abgeschafft, höhere Lebensfreibeträge eingeführt und Steuertarife vereinfacht werden – Dadurch würden Belastungen gerechter verteilt – Trotz deutlich weniger Steuerpflichtigen entstünden Mehreinnahmen von 2,3 Milliarden Euro – Übergangsregelung ...

studentische Hilfskraft (w/m/d) in der Abteilung Staat

Tue, 20/01/2026 - 13:25

Die Abteilung Staat (Public Economics) des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine

studentische Hilfskraft (w/m/d)

(für 10 Wochenstunden).


Die unsichtbare Macht der Fossilokratie, die die Welt beherrscht

Tue, 20/01/2026 - 09:55
Fossilokratie bestimmt Kriege, Preise und Macht: Öl, Gas und Kohle prägen Politik weltweit. Autoritäre Regime werden toleriert, Demokratie wird geopolitischen Interessen untergeordnet. Ein Blick auf die unsichtbare Logik, die unsere Welt steuert – und wie wir sie überwinden können. , Dieser Gastbeitrag von Claudia Kemfert ist am 14. Januar 2026 in Focus online erschienen. , Die Angst geht um in Europa. Angst vor steigenden Preisen, vor einem Verlust des Wohlstands, den wir lange als selbstverständlich erachtet haben, und vor einem Krieg, den gerade wir Deutschen nie wieder erleben wollten., Es lohnt sich, genauer hinzusehen. Denn wer die Zusammenhänge erkennt, gewinnt Handlungsmacht. Die scheinbar fragmentierten Krisen der Gegenwart folgen einer gemeinsamen Logik. Es ist die Logik eines politischen Systems, in dem Macht, Sicherheit und geopolitischer Einfluss wesentlich durch den ...

Die neue Zerbrechlichkeit der Geldpolitik

Mon, 19/01/2026 - 14:42
Politischer Druck auf Zentralbanken nimmt zu, allen voran durch US-Präsident Trump. DIW-Chef Marcel Fratzscher erklärt, was das für Inflation, Finanzstabilität und Europas Wirtschaft bedeutet , Dieser Gastbeitrag von Marcel Fratzscher erschien am 19. Januar 2026 in Capital.  , Die Unabhängigkeit von Zentralbanken zählt zu den zentralen institutionellen Errungenschaften der Wirtschaftspolitik der vergangenen Jahrzehnte. Sie schützt die Geldpolitik vor politischer Einflussnahme und sorgt für stabile Preise, für Finanzstabilität und damit für wirtschaftlichen Wohlstand. ...

Wirtschaft in der Vertrauenskrise: Drei große Reformen sind nötig

Mon, 19/01/2026 - 10:55
Die deutsche Wirtschaft steckt in einer tiefen Vertrauenskrise. Und genau dieses fehlende Vertrauen – bei Unternehmen ebenso wie bei Bürgerinnen und Bürgern – ist derzeit das zentrale wirtschaftliche Problem und die größte Hürde für Transformation, Erneuerung und künftigen Wohlstand. Die ...

Mit vollem Herzen gegen die Demokratie

Mon, 19/01/2026 - 10:05
Die Ideologen um Donald Trump wollen die Demokratie zerstören. Ihr Vorbild: der Philosoph René Girard. Doch sie verdrehen seine Lehre ins Gegenteil., Wie konnte ein französischer Philosoph zum Stichwortgeber einer neuen amerikanischen Rechten werden? Wer verstehen will, warum Donald Trump, sein Vize JD Vance und ein Kreis von Tech-Milliardären um Peter Thiel die westliche Welt herausfordern, muss tiefer blicken als in parteipolitische Kategorien. ...

Cristóbal Moya hat seine Dissertation erfolgreich verteidigt

Fri, 16/01/2026 - 14:20
Cristóbal Moya hat am 11. Dezember seine Dissertation mit dem Titel „The Politics of Unjust Inequalities: From Injustice Perceptions to Protest and Redistribution“ erfolgreich an der Universität Bielefeld verteidigt. Die Kommission bestand aus Prof. Dr. Carsten Sauer (Betreuer und Erstgutachter, ...

Geraldine Dany-Knedlik: „Deutsche Wirtschaft hat sich stabilisiert, 2026 dürfte besser laufen“

Thu, 15/01/2026 - 10:46

Die deutsche Wirtschaft ist 2025 im Vergleich zum Vorjahr um 0,2 Prozent gewachsen, wie das Statistische Bundesamt heute bekannt gegeben hat. Dazu eine Einschätzung von Geraldine Dany-Knedlik, Konjunkturchefin des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin):

Mit einem Plus von 0,2 Prozent ist die deutsche Wirtschaft 2025 zwar wieder gewachsen, die Erholung fällt aber deutlich schwächer aus als in vergangenen Aufschwungphasen. Nach zwei Jahren der Schrumpfung zeigt sich damit eine Stabilisierung, jedoch noch kein kräftiger Neustart.

Strukturelle Belastungen wie der Verlust an Wettbewerbsfähigkeit, der demografische Wandel und laufende Anpassungen in wichtigen Industriezweigen dämpfen zwar weiterhin das Wachstum. Hinzu kommen externe Faktoren, insbesondere die erhöhten US-Zölle auf deutsche Exporte. Dennoch ist nicht zu erwarten, dass die deutsche Wirtschaft weiterhin und langanhaltend stagniert.

Vor allem die Binnenwirtschaft macht Hoffnung. Neben dem öffentlichen Sektor leistet insbesondere die private Nachfrage einen wichtigen Beitrag. Man kann also durchaus vorsichtig optimistisch in das Jahr 2026 blicken: Wenn die bereits beschlossenen finanzpolitischen Maßnahmen ihre volle Wirkung entfalten, ist eine spürbare Belebung möglich. Ein Wachstum von über einem Prozent erscheint dann realistisch.


Frauenanteil in Spitzengremien großer Unternehmen: Aufwärtstrend gerät ins Stocken

Wed, 14/01/2026 - 09:02
DIW Managerinnen-Barometer: Frauenanteile in Vorständen und Aufsichtsräten stagnieren 2025 vielerorts oder sinken sogar – Nur Finanzsektor bildet Ausnahme – Rückblick auf 20 Jahre Managerinnen-Barometer zeigt Fortschritte, steigende Frauenanteile sind aber kein Selbstläufer – Zusätzliche Studie ...

Stefan Bach: „SPD-Vorschlag zur Erbschaftsteuer geht in die richtige Richtung“

Tue, 13/01/2026 - 14:29

Heute wurden SPD-Vorschläge zur Reform der Erbschaftsteuer bekannt. DIW-Steuerexperte Stefan Bach kommentiert den Vorschlag wie folgt:

Die Erbschaftsteuer ist reformbedürftig, weil sie in der jetzigen Ausgestaltung durch Steuerprivilegien bei Firmen- und Immobilienübertragungen die Vermögenskonzentration erhöht. Die Vorschläge der SPD gehen in die richtige Richtung. Wenn man die Freibeträge auf eine Million Euro erhöht, halbiert sich die Zahl der Steuerpflichtigen und der Bürokratieaufwand sinkt damit kräftig. Zugleich sollen diese Freibeträge lebenslang gelten und sich nicht alle zehn Jahre erneuern wie bisher, was gerade viele Hochvermögende nutzen, um die Erbschaftsteuer zu umgehen. Kleine und mittlere Unternehmen bis zu fünf Millionen Euro zusätzlich zu entlasten, ist sinnvoll, gegebenenfalls muss man die Steuersätze begrenzen. Auf jeden Fall sollte man die Belastung bei Firmenübertragungen langfristig stunden und verrenten, damit sie aus dem Ertrag abgezahlt werden kann und die Unternehmen nicht in ihrer Existenz gefährdet sind.


Podcast 'fossilfrei' - #38: Dynamische Netzentgelte für eine effizientere Energiewende

Tue, 13/01/2026 - 13:05
In Folge #38 des Podcast 'fossilfrei' sprechen Wolf-Peter Schill und Alexander Roth mit Prof. Dr. Tomaso Duso, Vorsitzender der Monopolkommission und Leiter der Abteilung Unternehmen und Märkte am DIW Berlin, über das aktuelle Sektorgutachten Energie der Kommission. Dabei liegt der Fokus auf dem ...

Eine Abschiebeoffensive wäre ökonomischer Unsinn

Tue, 13/01/2026 - 08:56
Die CSU will Hunderttausende abschieben. Das wäre ein Wohlstandsrisiko. Flüchtlinge arbeiten oft in systemrelevanten Berufen und stabilisieren die Sozialkassen.  , Die CSU hat eine Abschiebeoffensive vorgeschlagen – mit Linienflügen nach Afghanistan und Syrien. Das wäre für Deutschland ein ökonomisches Eigentor und ein gesellschaftlicher Rückschritt. Der CSU-Vorschlag ist reiner Populismus. Er widerspricht dem Kern des deutschen Asylrechts und ignoriert die ...

Sander Kraaij hat erfolgreich seine Dissertation verteidigt

Mon, 12/01/2026 - 08:47
Sander Kraaij, Assoziierter Doktorand in der Abteilung Kriminalität, Arbeit und Ungleichheit, hat am 9. Januar seine Dissertation an der Universität zu Köln erfolgreich verteidigt. Die Dissertation mit dem Titel „Essays on Job Quality: Discrimination, Performance Pay, and Corporate Social ...

Wohnungen in Deutschland werden erstmals seit Jahrzehnten wieder kleiner

Wed, 07/01/2026 - 08:30
DIW-Auswertung zeigt schrumpfende Größen von Neubauwohnungen seit 2005 – Dadurch sinken nun auch durchschnittliche Wohnungsgrößen im Bestand – Bis 2050 werden die Wohnungen in Deutschland im Schnitt sechs Quadratmeter kleiner sein als heute Nach Jahrzehnten kontinuierlich wachsender Wohnflächen ...

Mehr Gleichstellung – das ist auch gut für die Demografie

Mon, 05/01/2026 - 08:23
Deutschlands niedrige Geburtenrate ist kein individuelles Problem. Es genügt nicht, höhere Einkommen für Eltern zu fordern. Es braucht eine radikale Gleichstellung. , Deutschland steht vor einer seiner größten gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Herausforderungen: dem demografischen Wandel. Die Geburtenrate liegt seit Jahrzehnten deutlich unter der Reproduktionsrate. In Deutschland beträgt sie aktuell 1,35 Kinder pro Frau – zu wenig, um die Bevölkerung stabil ...

Kriminalität ist kein Importproblem

Mon, 29/12/2025 - 10:20
Die Sicherheitsdebatte konzentriert sich zu sehr auf Symptome und Sichtbares. Wer Kriminalität und ihre Mechanismen versteht, muss tiefer blicken. Drastisch tiefer , Erinnern Sie sich noch an die Stadtbild-Debatte, die Deutschland in diesem Jahr lange beschäftigt hat? Sie ist zwar verhallt. Doch sie zeigte, wie nachhaltig Narrative wirken können, selbst wenn sie auf falschen Zuschreibungen beruhen. Komplexe soziale Fragen werden allzu schnell auf sichtbare ...

Alle Highlights von 2025

Mon, 22/12/2025 - 10:29
Wer erinnert sich noch an die Highlights von 2025? Ans Rote Rathaus, an das animierte Filmchen zum Schweinepreiszyklus von Arthur Hanau, an 10 Jahre „Wir schaffen das“ und 35 Jahre Deutsche Einheit? An tolle Tagungen über Productivity und Economics of Crime, an Begutachtungen und Begutachtungsproben ...

Erschwinglichkeit wird zur neuen sozialen Frage

Mon, 22/12/2025 - 09:16
Wenn sogar die Mittelschicht jeden Euro zweimal umdrehen muss, droht ein Hang zur Wahl extremer Parteien. Die Politik muss endlich besser gegensteuern., Die Frage, ob Menschen sich ihr Leben noch leisten können, ist längst zu einer der wichtigsten politischen und gesellschaftlichen Fragen in vielen westlichen Demokratien geworden. Dass diese Frage auch bei Wahlen entscheidend sein kann, haben wir Anfang November in New York City gesehen, als Zohran ...

Jürgen Schupp geht in den verdienten Ruhestand

Sat, 20/12/2025 - 11:27
Letzte Woche verabschiedete das SOEP Jürgen Schupp, der zum Ende des Jahres in den Ruhestand geht. In feierlicher Runde bezeichnete er sich selbst humorvoll als „Dinosaurier“ des SOEP. Er war während der 41 Jahre am DIW Berlin zunächst lange Zeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter und Survey-Manager ...

DIW-Konjunkturbarometer Dezember: Abwärtstrend vorerst gestoppt

Fri, 19/12/2025 - 09:30
Das Konjunkturbarometer des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) steigt im Dezember leicht auf 93,4 Punkte. Damit setzt sich eine vorsichtige Aufwärtsbewegung fort, auch wenn der Barometerwert weiterhin deutlich unter der neutralen 100-Punkte-Marke liegt, die ein ...

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